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4 (1902) Die Monocotyledoneen, Gymnospermen und Kryptogamen
Entstehung
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III. ABTHEILUNG. ARCHEGONIATAE GRAF SOLMS.

Meist in Stamm und Blatt gegliederte Gewächse mit 2 verschiedenen Generationen. Die Geschlechts-generation weist Antheridien auf, in denen bewegliche Spermatozoiden entstehen und Archegonien, welchedie zu befruchtende Eizelle umschliessen. Ist die Befruchtung erfolgt, so entsteht durch Theilung derEizelle die embryonale Generation, welche längere Zeit mit dem Mutterkörper in Verbindung bleibt undTon ihm ernährt wird.

II, Unterabtheilung: Pteridophyta Cohn 1 ),

Aus den Sporen entwickelt sich ein thalloidischer Vorkeim, ein Prothallium, das eine Sonderungvon Blatt und Axe nicht erkennen lässt. Das Product der Eizelle nach der Befruchtung ist ein Gewächs,das stets jene beiden Glieder gesondert aufweist. Die Wurzeln entstehen endogen; die Leitbündel sindgeschlossen. Die Sporen entstehen in Sporangien, welche ihren Ursprung aus den Blättern nehmen. Siesitzen bisweilen an einer besonderen Sprossformation und der Verband der Blätter stellt somit den Anfangeiner Blüthenbildung dar.

I. Glasse: Lycopodiales Engler.

Blätter gewöhnlich verhältnissmässig klein, quirlich gestellt oder auch spiralig angereiht. Sporangieneinzeln am Grunde der Blattoberseite oder in der Blattachsel. Die Sporophylle bilden meist eine beson-dere Formation (Bluthe).

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1. Familie: Lycopodiaceae Linn.

Aus der Spore entwickelt sich ein Vorkeim, der zuerst unter- bisweilen auch oberirdisch lebt; er istim ersteren Falle chlorophylllos und fleischig oder gelappt, bisweilen korallenförmig verzweigt und weiststets" einen oberen, bisweilen deutlich abgesetzten, fertilen Theil auf; oberirdisch ergrünt er und erzeugtbisweilen blätterartige Lappen; bei den epiphytischen Arten hat der Vorkeim strangförmige Gestalt undist chlorophylllos. Im Centrum des fertilen Theiles sitzen die Antheridien randlich; die Archegonien habeneinen längeren oder kürzeren Halstheil. Häufig wird nur eins der letzteren befruchtet. Die embryonale

1) Die erste Unterabtheilung Bryophyta enthält keine Gewächse, die gegenwärtig oftieinell sind.