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4 (1902) Die Monocotyledoneen, Gymnospermen und Kryptogamen
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Generation stellt kleinere oder umfangreichere, staudenartige oder halbstrauchige Gewächse mit spiraligoder wirtelig gestellten, kleinen Blättern dar. Die Sporophylle sind den Laubblättern entweder gleichgestaltet, oder sie weichen von ihnen durch geringere Grösse und dichtere Stellung ab, im letzteren Falleendet der Stengel mit einer »Blüthe«. Die Sporangien sitzen einzeln nahe am Grunde der Oberseitedes Sporophylls auf; sie springen durch einen Querspalt auf und enthalten sehr zahlreiche, gleichgestalteteSporen.

2 Gattungen, von denen die eine über die ganze Erde verbreitet, die andere 1 } monotype nur inAustralien heimisch ist.

LYCOPODIUM Linn.

Die Merkmale der Gattung fallen mit denen der Familie zusammen.

Die Gattung umfasst etwa 100 Arten, welche die Tropen und die gemässigten Zonen bewohnen, siefehlen aber auch nicht ganz in der arktischen Zone.

Lycopodium clavatum Linn.

Tafel 157.

Laubblätter von den Sporophyllen verschieden, die letzteren, kurzen, bilden endständige, gestielte, ähren-artige Blüthen; die ersteren sind zugespitzt und laufen in eine farblose Borste aus; Sporangien durcheinen über den Scheitel verlaufenden Spalt geöffnet.

Lycopodium clavatum Linn. Spec.pl. ed. I. 1101; Fl. Dan. I. t. 126; Allione, Fl. Federn. II. t. 290;Sturm, Deutschi. Fl. IL 2. t. 9; Svensk Bot. t. 59; Lam. Encycl. t. 872; Plenck, Icon. t. 737; Pursh,Fl. Amer. IL 652; Schrank, Fl. Monac. IV. 371; Hayne, Arzneigew. VIII. t. 47,- Nees, Düsseid. Abbild.t. 13; Guimp. u. Schlecht.. Pharm. I. 36. t. 18; Ledeb. Fl. Boss. IV. 499; Godr. et Gren. Fl. Fr.III. 655; Willk. et Lange, Prodr. Fl. Hisp. I. 85; Boiss. Fl. Orient. V. 744; Berg u. Schmidt, Dar st.u. Beschr. t. XVIII a ; Bentl. and Trim. Med. pl. t. 299; Kohler, Medizpß. t. 49; Aschers. Fl. MarkBrandenb. 893; Aschers, u. Graebn. Fl. nordostdeutsch. Flacht. 29, Syn. mitteleurop. Fl. 152; Fluch, andHanb. Pharmacogr. 665; Fluch. Pharmacogn. 250.

Lycopodium officinale E. Neck. Meth. musc. 150.

Bärlapp, Schlangenmoos; französisch: Jalousie; englisch: Lycopodium.

Der weissliche, unterirdische Vorkeim ist sehr mannigfaltig gestaltig; von der umgekehrten Kegel-form wandelt er sich ab in wulstige, buchtig gefaltete und aufgekrämpte Gestalten; er ist seitlich zu-sammengedrückt, bisweilen gelappt und die Mantelfläche reichlich mit langen Wurzelhaaren besetzt. DerGewebekörper kann bis 15 mm lang werden. Antheridien und Archegonien stehen in grosser Zahl amScheitel auf der generativen Fläche. Die Heranbildung des Vorkeims nimmt wahrscheinlich mehrere(712) Jahre in Anspruch. Die Spermatozoiden sind lang geschnäbelt und tragen an der Spitze 23Cilien. Die Archegonien besitzen 610 Halszellen, die Reste des Halses bleiben am Vorkeim erhalten.An einem Vorkeim werden mehrere Pflanzen entwickelt; der in ihm eingesenkte Fuss ist kugelförmig; dieersten Blätter sind schuppenförmig, kreuzgegenständig angereiht, sie decken und schützen bei dem Durch-

1) Bei der Darstellung der Merkmale der Familie ist auf deren zweite Gattung Phylloglossum nicht Rücksicht ge-nommen worden; diese ist der Tracht nach von allen Arten der Gattung Lycopodium sehr verschieden: Die lineal-lanzett-lichen Blätter sind am Grunde des unbeblätterten Bliithenschaftes rosettenartig zusammengedrängt; ausserdem ist daszweifächrige Sporangium bemerkenswert!!.