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Mittelfortsatz versehenen Deckschuppe ist beträchtlich länger als die Fruchtschuppe, welche am Grunde2 gewendete Samenanlagen trägt.
Der reife Zapfen ist ellipsoidisch, oben gestutzt. Die nicht sehr zahlreichen Schuppen sind dunkel-braun- sie haben die Deckschuppe um ein vielfaches überwachsen. Ihre Gestalt ist eiförmig, am Endegestutzt oder gerundet, seltener ausgerandet. Die Samen sind mit ihren gerundeten, dreiseitigen Flügelnkürzer als die Fruchtschuppe; der Keimling besitzt 8—10 Keimblätter.
Die sibirische Lärche ist im nördlichen Theile des Europäischen Russlands weit verbreitet, gehtüber den Ural und findet sich in Sibirien so weit als überhaupt noch Nadelhölzer vorkommen. Oft setztsie dichte Bestände zusammen, namentlich auch in den Gebirgswäldern; im Altai steigt sie bis 1300 m
empor.
Larix sibirica unterscheidet sich von der die Terebinthina veneta liefernden Larix europaea DC. nurrelativ wenig und ist als Trägerin des Polyporus ofßcinalis Fries, des Lärchenschwammes, von Interesse.
Erklärung der Abbildungen.
Ein Zweig mit jungen Blattbüscheln (Kurztrieben)und männlichen Blüthen.Ein Zweig mit ausgewachsenen Blättern.Die männliche Blüthe.Figi D u.JK Das Staubblatt von unten, oben und der Seite,15 mal vergrössert.
Eid. A.
Fig. B.Fig. C.
Fig. G. Ein reifer Zapfen.
Fig. H. Frucht und Deckschuppe mit Samenanlagen, 25 mal
vergrössert.Fig. I u. K. Die reife Fruchtschuppe von unten und oben.Fig. L. Der Same mit Flügel.Fig. M. Derselbe ohne Flügel im Längsschnitt.
Berg n. Schmidt, Officinelle Gewächse. IV.