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Die männlichen Blüthen stehen einzeln und sind entweder echt achselständig, oder sie scheinen(nach Rumphius Abbildung) aus dem Zweige ohne Deckblätter in abwechselnder oder gegenständigerStellung hervorzutreten; sie sind cylindrisch, nach der Spitze hin etwas verjüngt, auch am Grunde etwaszusammengezogen, bis 2 cm lang und haben in der Mitte 8—10 mm im Durchmesser. Die Staubblättersind in sehr grosser Zahl vorhanden und spiralig angereiht, decken sich dachziegelförmig und sind ander Spitze mit einer fast kreisförmigen oder gestutzten, gezähnten oder in der Mitte kurz zugespitztenSchuppe versehen. Die Zahl der Pollensäcke ist gering 5—7, die dabei aber doch in 2 Reihen gestelltsind und längsspaltig aufspringen.
Die weiblichen Blüthen sind 8—9,5cm lang und haben einen Durchmesser von 5—7cm; diemittleren Fruchtblätter sind 2,5—3 cm lang und 2,5—3,5 cm breit; sie sitzen am Ende von kräftigen, bis-weilen mit kurzen, queren Schuppen versehenen Kurztrieben und sind gedrückt kugelförmig. Die Schuppenliegen dicht dachziegelig übereinander, sind keilförmig, nach oben hin verdickt, am Ende gerundet undscharf nach innen gebogen; sie besitzen am Grunde jederseits einen Zahn.
Der Same ist ellipsoidisch und hat nur einen seitlichen, elliptischen bis kreisförmigen Flügel, welcherüber den Rand der Schuppe hinwegragt.
Agathis loranthifolia Salisb. wächst auf Amboina; die übrigen Vorkommnisse im malayischen Archipelsind wahrscheinlich ganz verschiedenen Arten angehörig.
Dieser Baum liefert ein Harz, doch ist dasselbe nicht das echte Dammarharz [Resitia Dammarae oderDammaral. Letzteres wird nach den neuesten Forschungen Julius Wiesner's von Shorea Wiesneri ge-wonnen, vielleicht auch noch von anderen Dipterocarpaceen.
Erklärung der Abbildungen.
Fig. A.
Ein steriler Zweig nach einem im königl. botanischenMuseum aufbewahrtem Exemplar.Der reife Zapfen.Eine männliche Blüthe.Fig. D — F. Ein Staubblatt mit geschlossenen, offenen undabgenommenen Pollensäcken, 12mal vergrössert.
Fig. B.Fig. C.
Fig. G. Die Fruchtschuppe mit dem Samen.Fig. H. Die Fruchtschuppe mit der Samenanlage im Längs-schnitt.Fig. I. Der Same.Fig. K. Derselbe im Längsschnitt.
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