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4 (1902) Die Monocotyledoneen, Gymnospermen und Kryptogamen
Entstehung
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springen an den Rändern auf; die Pollenkörner sind kugelförmig und glatt. Der fadenförmige Griffel istoben gelt», unten weiss, er überragt mit seinen 3 langen Ästen hoch die Staubgefässe. Die Äste verbreiternsieb allmählich nach oben, sind am Rande schwach gekerbt und dtitenförmig nach innen geschlagen; zuerststehen sie aufrecht, dann hängen sie herab; die Farbe ist Orangeroth, am Grunde sind sie gelb.

Frucht und Samen sind unbekannt.

Der Safrancrocus ist seiner Heimath nach, law zufolge, unbekannt; er wird namentlich in Spanienbei Huelva am Golf von Cadiz gebaut; auch in der Provinz Murcia sowie auf Mallorca wird er viel cultivirt.Von geringerem Umfang sind die Culturen in Frankreich bei Orleans im Arrondissement Phithiviers enGätinois. Der Anbau am Kaspischen Meere und in Persien ist nicht bedeutend; in Kaschmir und Chinawird er ebenfalls cultivirt.

Die getrockneten rothen Griffeläste der Pflanze finden unter dem Namen Safran, Crocus, als Gewürz,Färbemittel und Arzneimittel Verwendung.

Erklärung der Abbildungen.

Fig. A. Die Mühende Pflanze, nach einem im KöniglichenUniversitätsgarten eultivirten Exemplare: a. dieKnolle mit der netzfaserigen Hülle; b. die äusserenScheidenblätter; c. die Laubblätter; d. die innerenScheidenblätter; e. die Perigonröhre;/. die Perigon-abschnitte; g. die Staubgefässe; h. die Narben.

Fig. JB. Die Knolle im Längsschnitt: a. der Knollenkörper;b. die netzfaserige Hülle; c. die blatt- und blüthen-tragende Axe; d. der Blüthenstiel; e. der Frucht-knoten;/, der Griffel.

Fig. C. Die Blüthe, schwach vergrössert: a. die Perigon-

röhre; b. die Perigonabschnitte; c. die Staubgefässe;d. der Griffel; e. die Narben.

Fig. D. Der Fruchtknoten im Längsschnitt, 4mal vergrössert:a. die Wand; b. die Saraenträger; c. die Samen-anlagen.

Fig. JE. Derselbe im Querschnitt: b. die Scheidewände.

Fig. F und G. Das Staubgefäss, von vorn, hinten und derSeite gesehen, 2 mal vergrössert.

Fig. J/\md /. Pollenkörner trocken und im Wasser, 200 malvergrössert.

Fig. K. Die Narbe, 6 mal vergrössert.