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sind sehr kurz, breit eiförmig, zugespitzt und breit dachziegelig deckend; die inneren sind 4—5 mm breit,deutlich schief oblong, zugespitzt. Die Staubgefässe erreichen kaum die Hälfte der inneren Perigonblätter,sie sind einem kurzen Ringe eingefügt; die Fäden sind so lang wie das dreispaltige Griffelrudiment; dieBeutel sind pfeilförmig, über dem Grunde befestigt.
Die Frucht wird bis 30 cm lang und fast ebenso breit am Grunde; sie ist eiförmig mit deutlicherAnnäherung zum stumpf dreiseitigen; 20—30 sitzen an einem Kolben und reifen zu gleicher Zeit. DasExocarp wird aus einer braunen Fasermasse gebildet, die nach aussen zu glatt berindet ist. Die harteSteinschale ist 3—5 mm dick; sie hat am Grunde 3 Poren, von denen aber nur eine leicht durchdringbarist; hier tritt das Würzelchen hervor, die übrigen sind durch knochenhartes Gewebe geschlossen; zwischenden Poren verlaufen niedrige Kiele.
Der Same ist genau von der Form der Steinschale, die Testa ist braun, über sie hin verlaufen dieGefässbündel aus der Chalaza. Das Nährgewebe ist fleischig bis hornig, sehr reich an Fett und rein weiss;es ist im Innern hohl und theilweise mit wässriger Flüssigkeit (Kokosmilch) gefüllt. Am Grunde liegtüber dem Keimporus der cylindrische, in der Mitte schwach eingezogene Keimling. Bei der Keimungwächst der obere Theil des Keimlings tief in die Höhlung des Nährgewebes, nimmt die Form eines Hut-pilzes an und wirkt als Saugapparat.
Die Kokospalme findet sich jetzt durch die ganzen Tropen an den Küsten häufig; ihre Heimathwird auf den Antillen oder in Central-Amerika gesucht; Seemann fand sie bei Panama häufig cultivirtund wild. Da die Gattung sonst nur in Amerika vorkommt, so ist die Vermuthung, dass sie aus Ost-Indienstamme, welche v. Martius hegte, kaum aufrecht zu erhalten.
Erklärung der Abbildungen.
Tafel 143a.
Fig. A. Die Palme sehr stark verkleinert.
Fig. B. Die Blüthenstandsscheide mit einem Zweig des
Kolbens, verkleinert.Fig. C. Ein Zweigchen mit männlichen BlUthen, natürliche
Grösse.Fig. D. Die männliche Blüthe, 2 mal vergrössert.Fig. F. Dieselbe, nach Entfernung des Perigons und zweier
Staubgefässe.Fig. F. Das Staubgefäss von innen und aussen gesehen,
4 mal vergrössert.Fig. O. Die weibliche Blüthe, natürliche Grösse.Fig. H. Der Stempel.
Fig.
A.
Fig.
B.
Fig.
C.
Fig.
I).
Fig.
11.
Fig.
F.
Fig.
a.
Tafel 143b.Die Frucht, auf die Hälfte verkleinert.Dieselbe; das halbe Exocarp ist entfernt.Dieselbe, nach Entfernung der ganzen Faserhülle.Durchschnitt durch dieselbe.
Stücke des Nährgewebes; das obere zeigt denKeimling.
Der Keimling vergrössert.Die Frucht, keimend.
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