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Querschnitt kreisförmig oder stumpf dreiseitig, einsamig, mit faserigem Pericarp und steinhartem Endocarp,am Grunde mit 3 Poren. Same dem Fruchtfache entsprechend, mit netziger brauner Testa und gleich-förmigem, selten zerklüftetem, ausgehöhltem oder dichtem Nährgewebe. Keimling mit dem Würzelchendem einen Porus gegenüberliegend. — Niedrige oder gewöhnlich hohe Palmen mit unbewaffnetem, schlankem,geringeltem Stamm. Blätter am Ende einen Schopf bildend, fiederschnittig mit gleich weit gestellten odergruppenweise genäherten, lanzettlichen oder linealischen, zugespitzten Fiedern; Spindel dreikantig, unter-seits convex; Blattstiel oben convex, an den Bändern bestachelt oder wehrlos. Kolben verzweigt, erstaufrecht, dann hängend, von einer harten Scheide umschlossen; weibliche Blüthen am Grunde der Zweige,männliche nach der Spitze hin.
Etwa 40 Arten, von denen der grösste Theil in Brasilien, der Best bis auf eine auch in der altenWelt verbreitete Art im übrigen tropischen Amerika heimisch ist.
Co cos micifera Linn.
Tafel 143 a und b Fig. IL
Der Stamm wird 20—30 m hoch, ist an dem Grunde verdickt und hat in dem gleichmässigenTheile etwa 50 cm Durchmesser; er ist meist ein wenig gebogen, durch die Blattansätze geringelt, aussenlängsfaserig.
Cocos nucifera Linn. Spec. pl. ed. I. 1188; Mart. Hist. not. Palm. III. 123. t. 62. 75. 88; Kunth,
Emmi. pl. III. 258; Roxi. Coromand. pl. I. 52. t. 73, Fl. Ind. III. 614; Thw. Enum. 330; Brand. For.
fl. 556; S. Kurz, For. fl. Brit. Burma II. 540; Bl. Rumphia III. 382; Miq. Fl. Ind. Bat. III. 64, in
Hook. Journ. of bot. II. t. 1. (1850); Becc. and Hook. ßl. in Fl. Brit. Ind. VI. 483; Drude in Fl. Brasil.
Palm. 404; Fluch, and Hanb. Pharmacogr. 655; Arth. Meyer, Drogenk. II. 356.
Cocos nana Griff. Notul. IL 166.
Kokospalme; französisch: Cocotier; englisch: Cocoanut tree.
Die Blätter bilden zu 15—20 eine sehr dichte, höchst elegante, endständige Krone; sie sind 4—5 mlang und etwa 30 cm lang gestielt und breit bescheidet. Die Spreite ist sehr tief fiederschnittig; die zahl-reichen Abschnitte sind horizontal ausgebreitet, im Ganzen 50—70 cm lang und etwa 5 cm breit, nachoben hin werden sie kleiner, so dass die Spreite abgerundet erscheint; sie sind am Grunde zusammen-gefaltet und werden dann linearisch; sie sind spitz, der Mittelnerv springt stark vor und ist von den zahl-reichen Nerven IL Ordnung nicht sehr verschieden.
Mehrere Kolben brechen aus der Blattachsel hervor; sie sind zuerst aufrecht bis 2 m lang, reichlicheinfach verzweigt, und von einer grossen, geschlossenen, spitzen, gefurchten, überall mit einem graubraunen,flockigen Filz bedeckten Scheide umschlossen. Der Blüthenstiel ist sehr kräftig und 30 cm lang, dieSpindel ist dick, verlängert und allmälig verjüngt; ringsum sendet sie 30—40 cm lange, dicke, steifeZweige aus, die entfernt grubig vertieft sind.
Die weiblichen Blüthen sind verhältnissmässig sehr gross, sie messen 2,5 cm in der Höhe und habenüber 3 cm im Durchmesser; sie sitzen einzeln oder gepaart an gewissen, länger gestielten Zweigen desKolbens unmittelbar über dem Grunde; sie sind niedergedrückt kugelförmig und werden von einer herz-förmigen, spitzen Bractee gestützt, die nur ein halb oder ein viertel so lang als die Blüthe ist. Dieäusseren Perigonblätter sind sehr zähe, lederartig, fast kreisrund, die inneren nierenförmig, stumpfoder kaum gespitzt, breit dachziegelig deckend und werden von jenen sehr eng umfasst. Der Frucht-knoten ist 8 mm hoch und hat 12 mm im Durchmesser; er ist niedergedrückt eiförmig, schwach dreikantigund sitzt auf einem fleischigen, etwa 2 mm hohen Polster, das breiter ist als der Fruchtknoten. MännlicheBlüthe: Sie ist etwa 10 mm lang oder etwas darüber und ziemlich steif. Die äusseren Perigonblätter
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