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unpaare deutlich, an der Spitze kappenförmig eingezogen ist. Das Labell ist 2,5 cm lang, umgekehrteiförmig, an der Spitze ausgerandet, am oberen Rande gekräuselt, löffelartig ausgehöhlt und kahl; esist weiss und karminroth gestreift und geädert. Die Seitenstaminodien sind 2—3 mm lang undpfriemlich. Der Staubfaden hat eine Länge von 12 mm, er ist schmal; der Beutel misst 6 mm; die beidenTheken divergiren ein wenig nach oben; das breite, anhanglose Mittelband ist in der Mitte längsgebogen,so dass sich die beiden Theken berühren. Die Nectarien sind dick und plump und bestehen aus zweiStücken. Der Griffel überragt den Beutel nur wenig; die Narbe ist trichterförmig und gewimpert.
Frucht und Same sind nicht bekannt.
Die echte Galangapflanze wächst an der Südküste der Insel Hainan; auf dieser Insel wird sieauch cultivirt, in umfangreicherem Massstabe aber auf der gegenüberliegenden Halbinsel Luitscheu; auchin Siam wird sie jetzt gezogen.
Das getrocknete Bhizom der Pflanze findet als RMzoma Galangae, Galgantwurzel, medicinische Ver-wendung.
Erklärung der Abbildungen.
Fig. A. Ein blühender Stengel nach einer in Strassburg von
Flückiger cultivirten Pflanze, verkleinert.Fig. B. Die Spitze desselben, natürliche Grösse.Fig. C. Die Blüthe.Fig. D. Der Keleh.Fig. E. Das Labell mit den Seitenstaminodien.
Fig. F. Das Staubgefäss von der Seite und von vorn.Fig. G. Der Fruchtknoten mit den Nectarien, 2 mal vei-
grössert.Fig. H. u. I. Derselbe im Längs- und Querschnitt.Fig. K. Die Narbe.