Waktjlenko:
5. Kaninchenblut.
1. Versuch vom 2. Oktober 1912. Lipasenemulsion (1 ccm =0.873 mg Lipase) -4- 2°/ n iges Kaninchenblut in physiologischer NaCl-Lösung.
Am andern Morgen fand sich die Grenze der totalen Agglutinationdieses Blutes beim Lipasengehalt in der Mischung von 1:11453(Glas 6).
2. Versuch vom 16. Oktober 1912. Lipasenemulsion (1 ccm =0.174 mg Lipase) + 2 °/ 0 iges Kaninchenblut in physiologischer NaCl-Lösung.
Am andern Morgen fand sich die Grenze der totalen Agglutinationdieses Blutes beim Lipasengehalt in der Mischung von 1:14351(Glas 3).
Im Mittel von meinen 2 Bestimmungen liegt die Grenzeder totalen Agglutination des Kaninchenblutes bei einemEizinuslipasengehalt in der Mischung von 1:12 852.
6. Katzenblut.
Versuch vom 13. November 1912. Lipasenemulsion (1 ccm =0.873 mg Lipase) + 2°/ 0 iges Katzenblut in physiologischer Na Cl-Lö'sung.
Am andern Morgen fand sich die Grenze der totalenAgglutination dieses Blutes beim Lipasengehalt in derMischung von 1:11453 (Glas 6).
7. Schildkrötenblut.
Versuch vom 14. November 1912. Lipasenemulsion (1 ccm =0.873 mg Lipase) -4- 2 % iges Schildkrötenblut in physiologischer Na Cl-Lösung.
Nachmittags fand sich die Grenze der totalen Agglu-tination dieses Blutes bei einem Lipasengehalt in derMischung von 1:5726 (Glas 6).
8. Einderblut.
Versuch vom 14. November 1912. Lipasenemulsion (1 ccm =8.731 mg Lipase)+ 2%iges Kinderblut in physiologischer NaCl-Lösung.
Am andern Morgen fand sich die Grenze der totalenAgglutination dieses Blutes bei einem Lipasengehalt inder Mischung von 1:229 (Glas 2).
Versuch vom 15. November 1912. Lipasenemulsion (1 ccm =8.731 mg Lipase) -4- 2 °/ 0 iges Rinderblut in physiologischer Na Cl-Lösnng.Diesmal trat keine deutliche Agglutination ein. Gerade bei Kinderblutversagt der Versuch auch mit manchen Phasinen gelegentlich.
Bei Versuchen mit Pferde-, Hammel- und Hühnerbluterhielt ich stets ein negatives Eesultat.