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wissheit darüber zu gewinnen, ob es bezüglichder Ausflussmenge, des Gehaltes und der Tempe-ratur der Quelle XII von Vortheil sei, wenn sieim Winter gedämpft werde.*) Man gewann durchdie angestellten Beobachtungen von Neuem denBeweis für den gemeinschaftlichen Ursprung derNauheimer Soolquellen, für einen gewissen Zu-sammenhang derselben untereinander und für dieZweckmässigkeit der Dämpfung der Quelle Nr. XIIwährend des Winters, namentlich für den Gradi-rungsbetriob.
Die Entscheidung über die Frage, ob die hie-sigen Soolquellen ihre Entstehung einem Steinsalz-lager verdanken, oder in Betracht ihres annäherndgleichmässigen speeifischen Gewichtes und dergleichmässigen Temperatur den gemeinschaftlichenUrsprung in einer grossen unterirdischen Wasser-ansammlung durch Auslaugen salzhaltiger Gesteinehaben, wird wohl sobald noch nicht, vielleicht nie-mals gelöst werden.
Bei einem solch dichten Abschluss der unter-irdischen Soolcanäle, dass eine Vermischung mitatmosphärischem AVasser verhindert wird, erscheintdie Soole mit unverändertem Gehalt und gleicherTemperatur; verzweigen sich jedoch die Quellen-ströme in die zwischen Thon und Letten einge-
*) Diese Untersuchungen sind näher dargestellt in:Beitrag zur Kenntniss der Nauheimer Soolspvudel von OttoWeiss, in den Schriften der Gesellschaft zur Beförderungder gesammten Naturwissenschaften zu Marburg, Band 10,Jahrgang 1872.