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Bad-Nauheim : Führer für Aerzte und Kurgäste
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dors, Äugits und Magneteisens entstehenden lös-lichen , kieselsauren und kohlensauren Erden undAlkalien und den Phosphorgehalt in den zersetztenGesteinen, die lockere Beschaffenheit und die oftdunkle Farbe des Bodens.

Sand und Gerolle des Blättersandsteins sinddagegen dem Ackerbau ungünstig und ebensoliefern Grauwacke und Thonschiefer einen meistschweren, thonigen, unfruchtbaren Lehmboden.

Die Nauheimer Quellen.

Früher benutzte man zur Gewinnung der zurSalzbereitung erforderlichen Soole Senkbrunnenvon 5 bis 20 m Tiefe mit durchschnittlich 18 ° E.Temperatur und 2 bis 3% Salzgehalt. Nachdemdie Mehr/.ahl derselben im Laufe der Zeit ver-siegt, die bis vor etwa 10 Jahren noch offen ge-wesenen, des Salinenknappschaftsbades und desWaitz'schen Thurmes, um ihre Wasser den der-malen vorhandenen und benutzt werdenden Quellenzuzuweisen, verstürzt worden, sind solche Senk-brunnen gegenwärtig nicht mehr vorhanden.

Der erste Bohrversuch nach einer reichhaltigerenSoole ward i. J. 1816 westlich der Saline unter-nommen; bei 12 m Tiefe erhielt man die erste,übrigens nicht zur Benutzung gelangte 20 ° K.warme Sprudel-Quelle. Später i. J. 1823 erbohrteman nächst dem Waitz'schen Thurme mit demBohrloch Nr. I bei 18 m Tiefe unter Geröll undLett eine 25 ° warme, gasreiche, 2 '/2 0 /o Quelle,