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lagerten Grand- und Sandmassen des Tertiärge-birges und tritt mehr oder weniger atmosphärischesWasser hinzu, dann werden Temperatur und Salz-gehalt geringer. Auf den Austrittswegen erfolgenkleine Unterschiede nicht nur durch Hinzutrittjener Wasser, sondern auch lücksichtlich der festenBestandteile durch die Art der von den Sool-strömen durchflössenen Gebirgsmassen; Nauheimbesitzt daher auf einem im Ganzen kleinen Bezirkedreierlei verschiedene Heilquellen.
Die aus grösserer Tiefe aufsteigende mächtigereQuelle Nr. XII wirkt auf die übrigen Quellenansaugend, reisst eine grössere Menge Soole ansich, entzieht dieselbe den anderen Quellen, sodass diese bei einer weiteren Oeffnung des Aus-strömuugshahnes von Nr. XII weniger ergiebigsind.
Die Quellen liefern eine grössere Quantitätnach anhaltend nasser Witterung, eine geringerenach längerer Trockenheit und zwar entgegenge-setzt anderen Soolqucllen ohne Veränderung anTemperatur und Gehalt; es lässt sich dies einmaldamit erklären, dass bei Regenzeit wie bei ge-frornem Erdboden die Erdkruste eine wasserdichteDecke bildet und die Soole dann nur aus denkünstlichen Kanälen, den Bohrlöchern ausströmt,weiter aber auch damit, dass durch die von denWassermassen verstärkte Druckhöhe und durchdie nach der Regenzeit bis oben mit Wasser ge-füllten Drucksäulen die Menge des Ausflusses ver-mehrt wird, diese Wasser aber schon eine so