25 —
mit grösserem Kohlensäuregehalt in die Bade-wannen. *)
Die Wasser der beiden Sprudel VII und XIwerden in kreisförmigen, an ihren Umfassungs-mauern sich berührenden, mit einem Kostenauf-wands von nahe 41 509 Mk. errichteten Behältern,deren Boden mit Bandsteinplatten und Cementgedichtet und deren Umfassungswände aus ge-hauenen in Portlandcement gesetzten Sandstein-quadern gebaut sind, aufgefangen.
Seitenbassins in den Winkeln der grösserendienen zum Ansammeln von Soole. Sämmtlicheunter sich verbundene Bassins ruhen auf einemmassiven gewölbten Unterbau von Quarzit, auseinem Hauptgewölbe und zwei Nebengewölben be-stehend ; in dem ersteren befinden sich die Steig-rohren und die Begulirungs - Apparate beiderQuellen. Zur Beförderung des Luftwechsels, ins-besondere wegen der Kohlensäure, dienen vierrunde Schachte.
Die neueren Analysen der Quellen sind umEnde dieses Buches tabellarisch zusammengestellt.In den Jahren 1864 bis Anfangs 1866 wurden diein quantitativer Zusammensetzung übereinstimmen-den, im Uebrigen aber von einander abweichendenQuellen VII, XI und XII, sowie der Kurbrunneneingehenden Untersuchungen unterworfen, um Ge-
*) Um den Kurgästen das hochinteressante Schauspielzu gewähren, springt die Quelle Nr. XII während derSommermonate Sonntag Nachmittags bei günstigem Wettereinige Minuten in ihrer vollen Stärke.