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Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau : mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal
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der von Bains nach Mirecourt im Departement des Vosges führen-den Landstrasse, fünf Stunden von Bains und zwei Stundenvon Mirecourt. Sie kommen aus einem Weinberge und zwaraus einem mit Thonerde vermischten Kalkboden. Bekannt sindsie erst seit 1760, wo Bagard von Nancy ihrer erwähnt.

Die Temperatur des Wassers ist -f- 12'/ 3 0 R.; es ist hell,perlend, eine ocherartige Masse absetzend und viele Blasenentwickelnd, geruchlos, von salzigem Geschmack und einenbittern Nachgeschmack zurücklassend.

Eine von Poirot, aber nicht an der Quelle, vorgenommeneAnalyse ergab in 2 3 / i0 Litres Wasserschweielsaure Bittererde Kalkerdc

kohlensaure Kalkerde . . Bitterde . . .

organische Materie' . . .salzsaure Bittererde >Silicium und Verlust j

So reich an Kohlensäure das Wasser an der Quelle zuseyn scheint, so wenig zeigt sich davon, wenn es in Flaschenverschickt wird.

Es wirkt besonders harntreibend und purgirend, und wirdvon den Bewohnern der Umgegend, sowie auch von Curgästenin Bains und Plombiercs, neben dem Gebrauche der dortigenBiider, getrunken. Es soll sich bei Krankheiten der Harn-organe, namentlich bei Gries und bei Anschoppungen der Un-terleibsorgane, besonders der Leber, hilfreich zeigen. Wegender grossen Menge von Gyps eignet es sich indessen nicht be-sonders zu Triukcuren, und die Verdauungskräfte der Krankendürften bei einer während längerer Zeit fortgesetzten Trinkcurfern von der Quelle um so mehr leiden, als das Wasser seinenKohlensäuregehalt durch den Transport zum grüssten Theileeinzubüssen scheint.

Franyois-Mansuy Poirot, diss. sur les eaux min. de Houcbeloup.Strasb. 1834.

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HeyfeUer, Mineralquellen.

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