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Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau : mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal
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In dem Hospital ist auch eine Apotheke, in welcher grosseQuantitäten Eibischabkochung bereitet werden, von welcher dieKranken nach Belieben trinken.

An dem Militairbade fungirt ein Chirurgien-en-chef (gegenwärtig Dr. Ferat), ein Medecin-en-chcf (jetzt Dr. Therriu) undein Pharmacien-en-chef, welche drei auch ausser der Badzeithier verweilen. Während der Saison werden noch sechs Unter-ärzte der Anstalt beigegeben, welche unter die Aufsicht desSous-intendant des Departements gestellt ist, der während derDauer der Badzeit in Bourbonne seinen Wohnsitz zu nehmen hat.

An Wohnungen für Curgäste, welche das Civilbad benutzenwollen, ist in Bourbonnc-ies-Bains kein Mangel, so dass rechtwohl 1500 Fremde auf einmal ein Unterkommen hier finden könnten.

In der Regel gibt man sich en Pension, d. h. /man erhältfür einen bestimmten Preis Wohnung und Essen. Es gibtHäuser, wo man dafür täglich acht Francs (bei Franchimont),fünf Francs (bei Gaspard Jonge, bei der Wittwc Delarocheund bei Julien) entrichtet, andere auch, wo man monatlich60 bis 90 Francs für Wohnung und Essen bezahlt, noch andere,wo man allein die Wohnung zu einem massigen Preise erhält.Für einen männlichen oder weiblichen Dienstboten, der denCurgast begleitet, wird gewöhnlich die Hälfte des Wohn- undKostgeldes entrichtet. Eine ganze Familie kann für 8 bis24 E'raiics täglich ein vollständiges Appartement von mehrerenZimmern haben. Die Zimmer sind anständig müblirt und mitAllem ausgestattet, was zum Comfq/t gehört.

Um eilf Uhr wird allgemein das Gabelfrühstück und umsechs Uhr das Diner eingenommen. Mit der Auswahl derSpeisen und ihrer Zubereitung kann man zufrieden seyn.

Bourbonne besitzt mehrere schöne öffentliche Promenaden,von welchen die Promenade de Montmorency besonders genanntzu werden verdient. Ausserdem bietet es Gelegenheit zu Aus-flügen in die Nähe und in die Ferne. Gewöhnlich vereinigensich die Curgäste, welche in einem Hause beisammen wohnenund auch den Tisch gemeinschaftlich haben, zu einer Coteriefür die Vergnügungen und Ausflüge.

Im Jahre 1832 wurde die Cholera durch Soldaten insMilitairbad eingeschleppt, verbreitete sich ziemlich rasch überdie Säle und raffte hier manche Opfer weg. Ausser dem