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Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau : mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal
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Nach Desfosses und Boumier:

Chlorcalcium...... . 0,0810 Grammes

Chlomatrium......,. 5,3520 „

schwefelsaure Kalkerde .... 0,7210 „kohlcnsäuerliche Kalkerde (sous-

carbonate de cliaux) .... 0,1580 „Brom, vielleicht auch Chlorkalium 0,0690 „Chlormagnium und \

Extraclivstoff i S P ureu _______________________

6,3810 Grammes.Nach Bastion und Cheyallier:

Bromkalium (bromurc alcalin) . . 0,050 Grammes

Chlornatrium........6,005 „

Chlorcalcium........ 0,740 „

kohlensaure Kalkerde.....0,287 „

schwefelsaure Kalkerde .... 0,783 „

Verlust......... . 0,135 , ,

8,000 Grammes.Die Quellen, besonders die Trinkquelle, setzen auf demGrunde der Bassins eine fette, schwarze, unangenehm riechendeMasse ab. Dieser Mineralschlamm enthält nach einer Analysevon Vauquelin:

thierische und vegetabilische Materie 15,40 Grammes

Silicium.......... . 64,40 „

Eisenoxyd.........5,80 „

Kalk............ 6,20 „

Bittererde......... 1,00 „

Alaunerde.........2,00 „

Verlust......... . 5,00 „

100,00 Grammes.Athenas hatte gefabelt, dass das hiesige Thermalwasserlangsamer als gewöhnliches Wasser erkalte, eine Ansicht,welche die von Longchamp mit grosser Umsicht angestelltenVersuche hinreichend widerlegt haben.

Veränderungen in der Atmosphäre üben einen entschiedenenEinfluss auf die hiesigen Quellen. Sind Gewitter im Anzügeoder neigt sich die Witterung zum Regnen, so findet ein Tobenin den Quellen und eine stärkere Gaseutwickelung statt, wasbekanntlich auch bei andern Thermen wahrgenommen wird.