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Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau : mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal
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Kieselsaure Verbindungen enthalten die Thermen von Baden,Luxeuil, Plombieres, Bourbonnc-les-Bains und die an freierKohlensäure reichen Wasser von Rippoldsau, Grieshach, Pcters-thal, Antogast, Bussang'. Einige andere Quellen enthalten auchKieselerde, aber nicht aufgelöst und mit den übrigen Bestand-teilen verbunden, sondern nur dem Wasser beigemengt.Namentlich gilt das von Ueberlingen und Hüttersbach.

Brom wurde nachgewiesen in Bourbonne, Säckingen undin Dürrheim, Hydrothiousäure einmal in den eigentlichen Schwefel-wassern und dann in einer Quelle von Freiersbach.

Eisen kommt beinah in allen Mineralquellen vor, nur istdie Quantität desselben sehr verschieden. Ist es in grosserMenge vorhanden, so gehurt die Quelle in die Klasse derEisenwasser. In geringer Quantität findet es sieh in den Salz-quellen , in den meisten Thermen und Säuerlingen. Fast ebenso häufig, wie das Eisen, aber in noch geringerer Menge, istdas Mangan in den Mineralquellen.

Tremellen sind in den Thermen von Baden, Luxeuil, Plom-bieres , Bourbonne.

Durch Stickgasgelialt ausgezeichnet sind die warmenQuellen von Plombieres , Luxeuil und Bourbonne - les - Baiiis.Auch findet es sich im Wasser von Ueberlingen, Langenbrücken,Zaisenhausen , Niederbrunn , Contrexeville. In dem letzten istdas Stickgas mit Sauerstoftgas verbunden.

Kohlensaures Gas in verschiedener Quantität besitzen sämmt-liche Thermen der Vogesen und des Schwarzwalds. Besondersreich daran sind die Säuerlinge des Rcnchthales, namentlichvon Rippoldsau, Aiitogast, Bussang. Ebenso findet es sich innicht unbedeutender Menge in den kalten Schwefelquellen vonLangenbrücken, Mingolsheim und Zaisenhausen, sowie in einigenSalzwassern, namentlich von Contrexeville, wo es als dasbelebende , die fixen Bestandteile dieses Wassers verbindendePrincip erscheint.

Nach Sigwart unterscheiden wir aucli liier einmal Mineral-wasser mit sinnlich w a h r n e h m b a r e m Gehalte undMineralwasser ohne sinnlich wahrnehmbaren Gehalt,dann Mineralwasser mit einer beständig höhern Tem-peratur (welche über die mittlere Quellentemperatur geht) undMineralwasser von gewöhnlicher Quellentemp eratur.