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Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau : mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal
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In den geognostischen Umrissen der Rheinländer zwischenMainz und Basel wird darauf hingewiesen, dass im Schwarz-walde das Urgebilde sich weiler gegen Norden hinzieht, alsin den Vogesen, wiewohl mit dem Granit im Enzthale beiWildbad die kleinen Granitmassen correspondiren, welche ober-halb Jägerthal in den Vogesen und in der Hardt oberhalb Landauzum Vorschein kommen.

Der Schwarzwald zeichnet sich durch grossen Qucllen-rcichthum und Reinheit seiner Wasser aus, wie die vielenwarmen und kalten Mineralquellen, die Quellen der Donau,des Neckar, der Euz, der Murg und der Einzig und die vielenGebirgsseen, namentlich der Feldsee unter dem Seekopf (3417 Fussüber dem Meere), der Titisee (2600 F. über dem Meere), derSeliluchsee (2700 F. über dem Meere), der Wildsee bei Wildbad(2516 F. über dem Meere), der Mummelsce (3186 F. über demMeere) auf den Hornisgründen beweisen, von welchen diezwei letzteren dem bunten Sandsteine, die übrigen dem Urge-birge angehören.

Während in den Vogesen die Ostseite einen steilen Abfallzeigt, ist es bei dem Schwarzwalde gerade die den Vogesenzugekehrte Westseite, welche sich steil erhebt. Der östlicheAblall des Schwarzwaldes ist sanft, indem er sicli sehr allmäligins schwäbische Hügelland verliert.

Der Granit des Schwarzwaldes schliesst an mehrerenOrten Quarzlager, oberhalb Wildbad Weisssteiu ein. Sehrhäutig sind Granitübergänge in Gneuss und umgekehrt (imobern Murgthale, im Kinzigthale, am Feldberge u. s. w). DerGranit beginnt, meist von Gneuss begleitet, bei Hauenstein,bildet die Ebene von Säckingen und verschwindet dann wiederunter Flützgebirge, um im obern Alb- und Wiesenthaie sichaufs Neue zu erheben. Die Höhe des Feldbergs und dasHöllenthal bildet Gneuss,' der Blauen besteht aus Granit, derBelchen aus Gneuss, am Schlossberg von Freiburg sind Granitund Gneuss. An mehreren Orten ist Hornblendcgestein imGranit, an andern (Neustadt, Lenzburg, Birkendorf) ist Porphyrund Porphyrschiefer, bei Sulzburg und F.adenweiler grauwacken-ähnliches Porphyrtrümmergestein, bei Haus Baden, ohnweitBadcnweiler, -lagert sich demselben bunter Sandstein auf, dervon Muschelkalk mit Gypslagcra und Liaskalk bedeckt wird.