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2 (1894) Botanik, Pharmakognosie, spezielle Pharmazie
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Allgemeines.

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Zucker wird durch die Trommer'sche Probe nachgewiesen (s. Bd. IS. 458).

Gerbstoffe werden mit Eisensalzen blau oder grünschwarz.

Gummi und Schleim lösen sich leicht in Wasser oder vorquellendamit zur Unkenntlichkeit. Zu ihrem Nachweis betrachtet man dieSchnitte in Glycerin oder Alkohol und läfst allmählich Wasser zutreten,um das allmähliche Quellen beobachten zu können. Mit Jodreagen-tien werden sie meist gelb bis braun, selten blau, einige bleibenfarblos.

Alkaloide werden meist in den Zellmembranen nachgewiesen, in diesie nach dem Absterben der Zellen gewandert sind. Sie geben mitverschiedenen Gruppenreagentien charakteristische Färbungen undNiederschläge. (Siehe Bd. I. S. 502 ff. und den speziellen Teil.)

Zur mikroskopischen Untersuchung wird die Droge in Wasser etwasaufgeweicht und ein Stückchen derselben zweokmäfsig zwischen zwei Kork-platten geklemmt. Dann macht man mit einem scharfen, angefeuchtetenRasiermesser ganz feine Schnitte. In der Regel ist ein Schnitt genügendfein, wenn er sich beim Schneiden zusammenrollt. Bringt man ihn insWasser, so breitet er sich gewöhnlich wieder aus, andernfalls mufs manmit ein paar feinen Nadeln nachhelfen. Oft ist es notwendig, die Schnittevor der weiteren Betrachtung kurze Zeit mit verdünnter Kalilauge oderkonzentrierter Lösung von Chloralhydrat aufzuweichen, bezw. aufzuhellen.Vor der weiteren Untersuchung sind diese Reagentien natürlich mit Wassersorgfältig auszuwaschen. Man betrachtet dann die Schnitte in Wasser oderstark verdünntem (1: 3) Glycerin.

Borendes, Der angehende Apotheker. II.

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