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lösungen, Honig und dessen Reinigung, Vorschläge für die beab-sichtigte 7. Auflage der Pharm. Bor.
Mit Geiseler und Herzog verfasste W. eine Schrift über denZustand der Pharmacie zur Jubelfeier des Norddeutschen Apo-thekervereins.
Diese grosse Leistungsfähigkeit und das wissenschaftlicheStreben Wilms, sowol für seinen speciellen Beruf, wie für Natur-forschung sind wiederum ein Beweis, was ein Mann durch eigenenFleiss leisten kann, der seine Lehr- und Conditionszeit zur eige-nen Ausbildung zu nützen verstand und zum Besuche der Univer-sität gut vorbereitet kam.
Walz, geb. um 1811, gest. 1863, war Apotheker in Speyerund Vorsteher eines pharm. Instituts, mit welchem er 1853 nachHeidelberg übersiedelte. Eine Zeit hindurch redigirte' er dasJahrbuch der Pharmacie und war Director des SüddeutschenApothekervereins. W. war sehr thätig als Chemiker, besondershatte er sich die Erforschung mancher sehr problematischen Stoffe,wie die des Bryonins, Colocynthins, Digitalins zur Aufgabe gestellt.Eine Geistesstörung beschleunigte seinen Tod.
E. Geffeken, Dr., Apotheker in Lübeck, entwickelte einegrosse Thätigkeit für die Unterstützungscasse des NorddeutschenApothekervereins und schrieb 1856 eine Veterinairpharmacopoe.Wenn ich nicht irre, studirte er 1830—31 in Jena, ist um 1810geboren und Anfang der 60er Jahre gestorben.
Ernst Aug. Emil Riegel, Apotheker in Karlsruhe, führte vielePflanzenanalysen aus und veröffentlichte Abhandlungen chemischenund pharmacognostischen Inhalts; er gab auch ein Lehrbuch derpharm. Chemie, 2. Aufl. 1858, ferner Pharmacop. medicaminum quaein pharmacop. Badensi non recepta, Stastistik der Aerzte undApotheker Deutschlands, heraus.
Rudolph Wild, geb. um 1811, gest. 1868, Apotheker undMedicinalassessor in Cassel, erlernte die Pharmacie in der väter-lichen Apotheke in Cassel, besuchte 1830—31 das Wackenroder-sche pharm. Institut in Jena, conditionirte darauf bei Keller inBonn, dann in Cassel, übernahm nach des Vaters Tode 1849 dieApotheke. W. schrieb mehre Artikel für das Archiv, meist Gift-untersuchungen betreffend und eine kleine Schrift über Alchemie.
Aus dieser Zeit sind no.ch folgende sehr thätige Pharmaceu-ten zu nennen, von denen mir leider nicht möglich ist, nähereData über ihr Leben anzugeben, es sind das:
Professor der Pharmacognosie Dr. Berg, geb. 1815, gest. 1866in Berlin, Schroff in Wien, Apotheker Brendecke, E. Müller,Diesel, Reich in Königsberg, Volland, Administrator in Frank-furt; beide letztern haben viele Arbeiten mit Ii. Brandes, Diesel,desgleichen mit Blei ausgeführt.
Slickel, Schüler Wackenroders und Apotheker in Kaltennord-heim, schrieb viele practische pharm. Notizen für das Archiv derPharmacie.