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2 (1874) Lebensbeschreibung der Förderer derselben
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schrieb ausser andern Abhandlungen, über die Verhinderung derFäulniss des Wassers.

Valentin Rose, der Vater, von welchem die später als Na-turforscher so berühmten Roses abstammen, wurde 1736 in Neu-Ruppin geboren und starb schon 1771 als Apotheker und Medi-cinalassessor m Berlin, derselbe hat für seine kurze Lebenszeitmanche vortreffliche Arbeiten ausgeführt und war der erste Ver-fertiger des sogenannten Rosischen leichtflüssigen Metalles inDeutschland. Rose senior war ein Schüler Marggrafs.

Heinr. Christ. Ebermeyer, geb. 1735, gest. 1803, Apothekerin Melle, übersetzte A. J. Retzius (des Professors der Naturge-schichte in Lund) Anfangsgründe der Apothekerkunst aus demSchwedischen.

Antoinc Augustin Parmenlier, geb. 1737, gest. 1803, Apo-theker in Paris, hatte grosse Verdienste um die bessere Einrich-tung der Feldapotheken, war später Professor und Generalin-

schrieb viele technisch-chemische

1740, gest. 1824, Apotheker und

spector des Medicinalwesens,Abhandlungen.

Balthas. Georg Sage, geb.Professor der Chemie in Paris, Verfasser mineralogischer undchemischer Abhandlungen.

Carl Wilh Scheele (eigentlich Scheel) wurde am 19. Decem-ber 1742 in Stralsund geboren und starb am 22. Mai 1786. Im15. Jahre trat er zur Erlernung der Apothekerkunst, zu welcherihn Neigung trieb, in die Apotheke des Apothekers Bauch inGothenburg. Nach öjähriger Lehrzeit, in welcher er den Grundzu seiner Ausbildung- legte, conditionirte er als Gehülfe erst imBauch'schen Geschäfte, dann in Malmö, Stockholm und Upsala,am letztern Orte erkannte Torbern Bergmann in ihm den gedie-genen, viel versprechenden Chemiker und wurde des jungenMannes inniger Freund. Im Jahre 1775 übernahm Scheele dieVerwaltung der Apotheke der Wittwe Pohler in Köpping; dieseApotheke, welche sehr verschuldet war, übernahm er 1777 füreigene Rechnung und liess sich, als er seinen Tod herannahenfühlte mit der Wittwe Pohler, welche seinem Hauswesen vorge-standen hatte, trauen, um ihr, die ihn in seiner Krankheit treugepflegt hatte, durch Testament sein Vermögen zukommen zulassen. Obgleich er viele chemische Arbeiten ausführte, verwalteteer «ein Geschäft doch mit grosser Pflichttreue, so dass es ihmgelungen war, freilich bei grosser Sparssmkeit, geringen Bedürf-nissen und eisernem Fleisse einen grossen Theil der Schulden, diesein Vorgänger gemacht hatte, abzutragen. Hieraus sieht mannicht allein die grosse Arbeitskraft, Sparsamkeit und Ordnungs-liebe Scheeles, sondern auch, dass das Apothekergeschäft damali-ger Zeit lukrativer war als heut zu Tage und man nicht mit Un-recht die Apotheken als Goldquellen ansah.

Scheele war aber nicht allein ein grosser Chemiker (wol dergrösste und fleissigste seiner Zeit!) und ein fleissiger accuratei'Apotheker, er war nicht allein von schlichtem redlichen Character