Druckschrift 
2 (1848)
Entstehung
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623
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Achtes Kapitel.

Vermischte Gedanken und letztes Wort an den Leser *).

Begegnung einiger Einwendungen, die man gegen meine Kritik der schulrechtenLehre und gegen die geheimärztliche Lehre machen könnte.

31 achdem ich jetzt die praktische Untersuchung der geheim-ärztlichen Lehre nach meinem besten Wissen mitgetheilt, somuss ich noch, den sperrigen Verstand etlicher Leser zu be-ruhigen, zweien Einwendungen, die man mir machen könnte,begegnen. Man könnte erstens der Behauptung, dass alleschulrechte Lehre von einer anmasslichen Kenntniss des be-lebten Menschenleibes ausgebe, zu widersprechen versuchen.Ich will denen, die diesen Versuch zu machen gesonnen seinmöchten, nicht die verfängliche Bitte vorlegen, mir mit weni-gen, einfachen und deutlichen Worten den Punkt zu bestimmen,von dem denn eigentlich die Gedankenfolge, die sie rationell-empirische Heillehre nennen, ausgehe. Da ich nicht als schrift-stellerischer Klopffechter gegen die schulrechten Aerzle zu Felde

*) In diesem Kapilel werde ich über manche Gegenstände, von denen imVorigen die Rede gewesen, ausführlicher meine Ansichlen miüheilen, alsdieses früher, ohne den Gang der praktischen Untersuchung gar zu sehrzu stören, hätte geschehen können. Da zwischen diesen Gedanken keinnolhwendiger Zusammenhang Statt findet, so mag ich mir auch keineMuhe geben, sie in eine scheinbare Ordnung zu zwängen, sondern werdevielmehr durch Abwechselung den Leser zu unterhalten suchen.