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Erster Abschnitt.
Würfellchler Salpeter (IVatrum nitrlcum).
Hohenheim ist der einzige, bei dem ich die Bereitung deswürfelichten Salpeters deutlich gefunden. Bei Becher undPet. Poterius fand ich nur dunkle Andeutungen. HohenheimsBereitung stellet in seinen Archidoxen unter der AufschriftElixir salis. Er gicsst nämlich auf Kochsalz Salpetersäure;da muss sich begreiflich die Salpetersäure mit dem Natronverbinden und die Salzsäure frei werden. Letzte scheidet erdurch die Destillation von dem würfelichten Salpeter.
Denen, die Lust haben möchten, diese Bereitung beiHohenheim selbst nachzusehen, ohne an dessen etwas dunkleSchreibart gewöhnt zu sein, bemerke ich Folgendes.
Er sagt nicht deutlich, dass er Salpetersäure auf Koch-salz giesst, sondern ernennet sie Aqua solvens. Sollte alsojemand glauben, es sei Brunnenwasser gewesen, so gebe ichihm zu bedenken, dass, nach anderen Stellen, Hohenheim dieAqua solvens zum Auflösen der Metalle gebraucht *). Fernerbeweiset das Ergebniss des Prozesses selbst, dass er wederBrunnenwasser, noch Schwefelsäure, sondern Salpetersäure,mit jenem Ausdrucke bezeichnet. Er sagt: nach der Destil-lation bleibe in fundo retortae ein Oel zurück und diesessei das Elixir salis. Oel nannte man aber in der altche-
») Z. B. Tom. I. Seite 811 löset er Marcasit in der Aqua solvens auf.