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2 (1848)
Entstehung
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Viertes Kapitel.

Von den Universalmitteln.

Einleitung.

Jtuhe ich die Wirkung und den Gebrauch der iatrochemischenUniversalmiltel auslege, wird es nötliig sein, die Begriffsbe-stimmung, die ich im zweiten Kapitel von einem solchen Mittelgegeben, zu rechtfertigen. Ich habe diesen Begriff folgender-massen bestimmt: Ein Universalmittel sei ein solches Mittel,welches in dem belebten Menschenleibe dasjenige, was, er-krankt, nicht unter der Heilgewalt irgend eines Organheil-mittels stebe, zum Normalstandc zurückführe. Das in dembelebten Menschenleibe durch die Universalmiltel Heilbarenenne ich den Gesammtorganismus, im Gegensalze zu deneinzelnen Organen, die, erkrankt, unter der Heilgewalt ihrerEigenheilmittel stehen.

Sollte man diese Bestimmung etwas seltsam finden, sobemerke ich darüber Folgendes. In einer reinempirischen Be-griffsbestimmung darf nichts Hypothetisches, sich auf einevermeintliche oder vermuthliche Kennlniss des belebten Men-schenleibes Beziehendes aufgenommen werden. Das Rationell-empirische, das Vermuthliche über die Universalmittel werdeich am Ende dieses Kapitels dem Leser mittheilen, und zwarunter einer besonderen Ueberschrifl, damit es auf keine Weisemit dem Reinerfahrungsgemässen vermischt werde. SolcheH. 3te Aufl. I