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den anhaltenden Gebrauch desselben gehen sie von den Men-schen; es inuss diesen Thieren aber so tüdllich nicht seinals den anderen Würmern, denn die Leute, denen ich esgegeben, haben mir gesagt, dass ihnen viel lebendige abge-gangen. Alle werden wol nicht mehr lebendig gewesen sein;die mit dein Kothe vermischten todten mögen aber wol, übelzu erkennen, von den Leuten übersehen werden. Die That-sache, dass lebendige Maden von den Menschen gehen, lasstmich, hinsichtlich dieser Thiere, an der tödtenden Kraft desKupfers etwas zweifeln, und ich pflege also, wenn ich sie ver-tilgen will, Aloe in solcher Gabe dem Kupferoxyd zuzusetzen,dass massiges Laxiren erfolgt. Den Spuhlwürmern ist dasKupfer ganz bestimmt tüdllich. Man kann es zu diesemZweck in verschiedener Form geben. Die Verbindung derTinktur, oder des schwarzen Oxydes mit Mohnöl ist vorzüg-lich wirksam, aber auch manchen Menschen, des üeles wegen,sehr zuwider. In diesem Falle muss man die blosse Tinktur,in solcher Gabe, dass sie kein Brechen erregt, stündlich reichen,oder in Pillen- oder Pulverform das schwarze Oxyd *).
Ich habe mich bei akuten Fiebern, jedoch in seltenenFällen, genöthigt gesehen, die Würmer durch Kupfer zu todten,es waren aber conscnsuelle Fieber, bei denen der Gesammt-organismus sich in dem Indifferenzstande befand, wo also dasKupfer als Universalmiltel nicht in etlichen Tagen schadenkonnte. (Bei einer Ursalpeleraffektion des Gesammtorganismuswürde ich Bedenken tragen, es als Wurmmittel zu reichen).Sobald die Würmer getödtet waren, verschwanden alle böse,die Heilung störende Zufalle.
Vor etlichen Jahren hatte ich ein achtzehnjähriges Mäd-chen zu behandlen, welches an einem Leberfieber mit con-sensuellem Durchlaufe litt. Ein aussetzender, ganz ungeregel-ter Puls, unaufhörliche Subsultus tendinum gleich im Anfange
*) Wenn das schwarze Oxyd, in der Gabe von ein oder zwei Gran, Uebel-keit oder Erbrechen macht, so ist es entweder nicht gut bereitet, oderder Kranke hat Saure im Magen. Im letzten Falle kann man durch einenTheeliillel voll Krebsstelnpulver, welches man zugleich mit dem Oxyd vor-schlucken lasst, der Unbequemlichkeit vorbeugen.