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1 (1891)
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IV. Pharmakognosie.

des Nucellus in Form einer nach oben zu sich schnell auskeilenden Lage.Soweit dagegen die Vorsprünge reichen, haben wir es nurmit dem basalen, unterhalb der Insertion des inneren Inte-gumentes gelegenen Anteil des Nucellus zu thun.

Die Differenzierung des Nucellusgewebes beziehungsweise des innerenIntegumentes in die Lagen i und g (Fig. 148) erfolgt, soweit hier in der

4,5 mm lange Samenknospe von Myristica fragraus in der Fruchtknotenhöhlung ritzend; Endo-

sperm und Embryo entfernt.fWand des Fruchtknoten, a Arillus. gf Gefäfsbündel, welche aus dem Fruchtknoten in denFunikulus eintreten. / Gefäfsbündel dos Funikulus. gi Gefäfsbündel des Integumentes. i SufseresIntegumont. gr Spalte zwischen dem äufscren Integumente and dem Nucellus. ii inneresIntegument. t/n Gefäfsbündel des Nucellusgowebes. da äufseres Dauergewebe, m Meristem.

di inneres Dauergewebe.

Samenknospe der noch geschlossenen Blüte Meristem vorhanden ist, da-durch, dafs das in diesem Stadium aufserhalb von der Meristem-schicht schon vorhandene Dauergewebe und das später von ihr nochnach aufsen abgegebene eine sehr verschiedene Entwicklung zeigen, indemdas erstere die äufsere (i), das letztere die innere Lage (g) bildet. Dasin der inneren Lage verlaufende Gefäfsbündelsystem (b, Fig. 148) ent-wickelt sich ungefähr zu derselben Zeit, wie das oben besprochene desäufseren Integumentes (s. Fig. 150, gn).