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angegriffen, daß ihm der Anfall täglich wohlsechs bis siebenmal heftig überfiel. — Manbrauchte bey diesem Knaben lange Zeit aller-hand Mittel, wo aber dem ohnerachtet das Ue-bel fortdauerte. Ragolo schenkte diesem Men-schen aus Mitleiden vier Portionen dieses Mit-tels, weil er wohl wußte, daß die Heftigkeit sei-ner Krankheit mehr als eine Portion erforder-te. Dieser Knabe ist völlig hergestellt und ar-beitet wieder, wie zuvor. Die dortigen Aerzte,Castilrano und Lonavenruro, der WundarztRamido, sind Zeugen dieser glücklichen Kur.Es ist sehr wahrscheinlich, daß bey diesem Kna-ben, vermöge des im Kopfe durch den starkenFall gegen die Steine, im Gehirn ein Extrawa-sät entstanden, welches die Nerven heftig gereizt,und auf diese Art diese Krankheit hervorgebrachthabe. Ob die Ragolosche Arzney das Extra-wasat aufgelöset und weggebracht, kann mannicht mit Gewißheit behaupten: genug, die Be-schaffenheit der Krankheit war so, daß man dieUrsache einem örtlichen Fehler im Kopfe zuschrei-ben konnte, und die Epilepsie wurde geheilt. -—Wie das Mittel geholfen, ist nicht zu bestim-men. Und haben wir nicht mehrere Arzneyen,die zuweilen in den gefährlichsten Krankheitenhelfen, ohne daß wir die Art der Wirkung desMittels eigentlich bestiinmcn können ? Wissenwir, wie die Belladonna die Wasserscheu hei-let? Können wir erklären, wie das Quecksilberdie venerische Krankheit, die Chinarinde dieWechsclfieber kuriret, und wie das Opium oder