Viele Aevzte, welche vielleicht diese Abhand-lung lesen werden, werden die Einwendung ma-chen : Wie kann dieses anempfohlne Arzney-mittel zur Hebung der Fallendensucht überhaupthelfen, da diese Krankheit doch zuweilen nachden Erfahrungen so vieler alter und neuerSchriftsteller von einem örtlichen Fehler, alsz. E. von Knochen - Auswüchsen, (exostoiibus)Eiter und Mustersammlungen und mehrern to--pischen Fehlern im Gehirn entstehen können?Wie ist es möglich, daß dieses Uebel, wogegenalles vergeblich, durch den Gebrauch der Ra-golofchen Arzney sollte können gründlich geho-ben werden? So gegründet diese Einwendungist, so spricht die Erfahrung, daß Rayolo ei-nige Fälle beobachtet, wo gewiß allem Anscheinnach der Sitz dieser Krankheit im Gehirn ge-wesen ist, und wo doch, nach allen fruchtlos an-gewandten Arzneyen, bfc Epilepsie durch denfortgesetzten Gebrauch dieser Mittel nach undnach gehoben worden- Ragolo behandelte ei-nen Tischlerjungen,, welcher unglücklicher Wei-se von einer Anhöhe auflas Steinpflasterherunter fiel und sich den Kopf heftig erschüt-terte, daß er ganzer drey Tage lang schlafsüch-tig zubrachte. — Man ließ ihm zur Ader,legte ihm reizende Blafenpfiastcr, gab ihmBrechmittel, nach welchen Hülfeleistungen erwieder zu sich selbst kam. — Er befand sichziemlich wohl, auster daß er am Kopfe verschie-dene starke Quetschungen hatte. Bald nach-her wurde er von der Fallendenfuchl so hchag
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Abhandlung von dem berühmten und wirksamen Ragoloschen Mittel zur Heilung der Epilepsie : Nebst den Zeugnissen derjenigen, welche durch den Gebrauch dieses Mittels sind geheilt worden
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