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Abhandlung von dem berühmten und wirksamen Ragoloschen Mittel zur Heilung der Epilepsie : Nebst den Zeugnissen derjenigen, welche durch den Gebrauch dieses Mittels sind geheilt worden
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der Mohnsaft den Schlaf befördert? Genug,wenn wir sehen, daß eines der fürchterlichstenUebel des menschlichen Geschlechts von einemMittel gehoben wird. Der Himmel hatuns noch viele, vielleicht in unsern Gärten undauf dem Felde wachsende Kräuter nicht ent-deckt, die vermuthlich in den allerunheilbarstenKrankheiten der Menschen heilsam sind, die abermit der Zeit entdeckt werden können. Viel-leicht wächst ein uns überflüßig scheinendesKraut, welches wir mit den Füßen treten, mit-ten unter andern Kräutern, welches in der bisjetzt unheilbaren Schwindsucht heilsam wäre.Ein bloßes Ohngefähr, dem wir die Entdeckungso vieler Mittel zu danken haben, kann unsvielleicht mit der Zeit auf ein solches Mittel füh-ren. Lernte nicht der noch lebende Leibarztder verstorbenen Kayserinn Maria Theresiadie Wirkungen des Schierlings, cicutae, dessconiti, des stramonii, der flumula jovis,blos von ohngefähr kennen? Wurde uns nichtdie göttliche Chinarinde, ohne der wir nichtwünschten Aerzte zu seyn, ganz von vhngefähpentdeckt?