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Abhandlung von dem berühmten und wirksamen Ragoloschen Mittel zur Heilung der Epilepsie : Nebst den Zeugnissen derjenigen, welche durch den Gebrauch dieses Mittels sind geheilt worden
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erwähnt zu werden. Ein Mädchen eines dor-tigen Weinhändlers, Namens Hohkel, von 22Jahren, wurde seit ihrem isten Jahre von derEpilepsie fast täglich gequälek, welche sich diesePerson, die ohnehin von Jugend an sehr reiz-bare Nerven hatte, durch den Anblick eines imheftigsten Anfall befindlichen Weibes zugezogenhatte. Geraume Zeit hindurch wurden die be-sten Arzneyen, selbst auch dst von Herrn Ra-golo, zu Hülfe genommen; allein auch solcheswar ganz ohne Nutzen. Ragolo befahl, je-desmal, wenn diests Mädchen die Herannahungihrer Krankheit empfände, und dieses wußte siebeständig daraus, baß es ihr über den ganzenLeib kalt wurde, eine scharf geladene Pistole,ohne daß die Patientinn solches erwartete, los-zuschieffen. Indem dieses nnrernoiumen wurde,wurde immer der bevorstehende Paroxismusverhindert. Eine andre fallsüchtige Patientinn,die diese Krankheit von einem heftigen Schreckbekam, und welche schon viele Mittel ohne Nu-tzen gebraucht hatte, fragte auch Ragolo beyseinem Aufenthalt in Lissabon um Rath.Er befahl den Umstehenden, 'sobaldtinn den Anfall bekam, allerhand Geräusch indem Zimmer zu machen, in welchem sie sich auf-hielt. Der Unfall, der schon heftiger zuwerden drohete, nahm ab und ließ nach. :Die nachher» eine Zeitlang gebrauchten Arz-neyen vom Herrn Ragolo befreyeten diese Per-son von diesem Z>, fall gänzlich.