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Abbildung des wahren, lebendigen und thätigen Glaubens der Alten Evangelischen Christen : wie solcher in Martin Statii &c: Schatz-Kammer der Gläubigen enthalten ist ; Nebst einer Erbaulichen Nachricht von Zwey Personen, Welche zur Evangelischen Religion übergangen und sich zu diesen allerheiligsten Glauben öffentlich bekannt haben
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175
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serlicde Pracht hertzlich gerne, weil sie wissen, daßihr Schmuck inwendig schön und herrlich ist, daßGOlt und seine Engel ihre Augen darauf gewen-det, und mit Freuden ansehen. Denn gleich wieieht die deydmsche Pracht der ungläubigen Men-schen ein Greuel für GOlt ist. Also ist der.inne-re Schmuck und die wahre Demuth der KindesGOttes ein Balsam und Weyrauch vor GOtt,und ein Schatten ihnen selbst,der rukünfftigen Hitze.

262. Es sind zwey Puncte in der heiligen gött-lichen Schafft, darauf sich ein jeder Christ mitallem Fleiß und Ernst begeben soll. Der erste istdar wahre Erkänntmß CHristi, oder die grossenWohlthaten AEsu CHristi, welche er uns durchsiin Blut und bitteren Tod erworben hat. Desander ist dos Erkänntmß eines gottseligen Lebens,wie man hier auf Erden ein Goktwolgefalliges Le-ben führen solle. Von dem ersten schreibet Pau-lus Evh. am i. Der GOtt unsers HErren JE-su CHristi und der Vater der Herrlichkeit, gebeeuch den Geist der Weißheit, und der Offenbah-rung, daß ihr erkennen möget, welches da sey dieHvfnung eures Berufs, und welcher sey der Reich-thum seines herrlichen Erbes an seinen Heiligen.Und im z.Capit. Ich beuge meine Knie gegen demVater unsers HErren JEsu Christi, der der rech-te Varer ist. daß ihr begreiffen möget mit allenHeiligen, welches da sey die Breite und die Län-ge, dieTieffe und die Höhe, nemlich der Weiß-heit des heiligen Evangelii , oder aller Wohlthä-te»