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226. Wo das grosse Heiligthum der HeiligeGeist ist, da ist auch wahre Heiligkeit, er erleuch«ter die ihn anrufen, und giebt ihnen ihr Heil undHerrlichkeit zu erkennen, wie St. Paulus r Cor.z. saget, daß er sie führe aus einer «lachen in dieandere: Auch starcket er sie im Glauben, undver-stchert sie ihres Hstls und ihrer Herrlichkeit, wel-che sie von Christo und in Christo haben. Denner ist ihr Hertzens-Pcediger.und giebt ihrem GeistZeugniß, daß sie nicht allein rein und gerecht, son-dern auch GOttes liebe Kinder sind, in der Herr-lichkeit des Vaters, Rom.jZ. Jt. daß sie Erdenseyn des Paradieses. Woraus ihnen denn ent-stehet, ein unaussprechlicher Trost, Erqmckung,Friede und Freude. Denn das Reich GOttes,welches der Heilige Geist in den Gläubigen auf-richtet und erbauet, ist über alle Vernunft undAusrede. Insonderheit behält der Heüiqe Gastdie Gläubigen in wahrer Demuth, und machet,daß sie sich vor hoffärtigen Geberden, Worten,und Wercken schämen müssen. Er reihet sie zurKeuschheit, Tätigkeit, Lindigkeit, Wohlthätig-keit. Er giebst Reu und Le-d, da sie es im ae«ringsten versehen, und etwa einen Bruder mitWorten betrübet haben, und macht sie aus allenFällen vorsichtiger und behutsamer.
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227. Nach dem Willen sind die Christen gantz ^ ^neu und göttlich. Denn obgleich die innerlichen ^Begierden und die äuserlichen Wercke nicht alle,