Druckschrift 
Abbildung des wahren, lebendigen und thätigen Glaubens der Alten Evangelischen Christen : wie solcher in Martin Statii &c: Schatz-Kammer der Gläubigen enthalten ist ; Nebst einer Erbaulichen Nachricht von Zwey Personen, Welche zur Evangelischen Religion übergangen und sich zu diesen allerheiligsten Glauben öffentlich bekannt haben
Entstehung
Seite
126
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

* (" 6 ) *

tnit bem Geist, und der Geist mit dem Glaubenverbunden. Der Heilige Geist kommt mit demWorte in der Menschen Hertzen, und wircket denGlauben. Und ob gleich der Heiüae Geist demGlauben zuvor kommt, durch seinen Trieb, derOrdnung, und nicht der Zeit nach, dennoch beste-het solcher Geist GOtkes, weder in derselbenOrdnung, bleibet auch nicht, wo er nicht imGlauben ergriffen, gehalten, und als ein einge-ladener Gast aufgenommen wird.

20 r. Der Briefund Swgel,welchen uns GOttwegen unser Seeligkeit wegen giebt, ist übermahlsein keil. Evangelium, das Wort der Wahrheit.Das Siegel an diesem Briefe, ist das heiligeAbendmahl, und das Sieael,'m Hertzen, ist derHeilige Geist. Erstlich ist der Brief des Heolsund der Seeligkeit, GÖttes wahrhafftigesWort,durch den Mund Z§su Christi, und seiner 'Apo-stel , im Heiligen Geist gesprochen. Saget nichtunser Heyland: Wer da glaubet und getaufftwird, der wird selig, nehmlich den Augenvlickwenn er getaufft wird. Solches lehren die Apo-stel, wie wir dessen etliche Sprüchezuvor schon anae,zogen haben. Sind solche Worte nicht Brieftszenung? Hernach ist anstatt der Siegel, derwahre Leib und Blut JEsu Christi >m heiligenAbendmahl, welche beyde mündlich zeugen. daßsie für mich gegeben und vergossen seyn, zu Ver«Kebung aller meiner Sünden, und daß ich dem-nach meiner Seeligkeit gewiß seyn joll.

2v2. Weil

Acllll

M!

Wölk!

», M llüi

M 5'l

Ät'NU, >- a'-!

>°