H ),K ^
^ 4Z. Warum GOtt seinen Kindern den Hei-
ligen Geist giebst? geschiehet darum, daß sie un-l- Uz ker ja vielen Gebrechen und Anstößen, ein gewiß«fts Pfand und Siegel göttlicher Genade an ih«^ tz, haben mögen, wie St. Paulus bezeuget, 2Cor.r. bph. r. Ja daß derselbe in unserm Herhen in-wendig , wenn wir am allererschrvckenstcn undbetrübtesten sind,^ mit uns rede, und uns der? fujii Eenade gleich mündlich und empfindlich versiche-re,Röm. 8 . Denn so vfft wir unsere Sünde undgebrechliches Wesen ansehen, darüber erschrecken,und an GOttes Genade zweifeln wollen, so ist derHeilige Geist da, und richtet unser armes kran-MG ckes Herhe auf, und stärcket es mit vielen herrlk-Mr« chen ^rxumenten und Sprüchen, überzeugt uns,daß wir bey aller unser Armuth und Elend, den-W« mch GOttes Kinder, wie es uns auch ergehenKHyd mag,^ seyn und bleiben, und daß uns nichts fchei-lM«! den könne von seiner Liebe, wenn wir gleich die al-WW letthorhafftigsten, elendesten und verachtestenilsiD Menschen auf Erden wären.
MB 44. GOtt liebet seine auserwehlten Kinder mitMD einer ewigen Liebe, nicht allein wenn sie frommsind, sondern auch wenn sie es versehen, auf daßsie auf solcher ewigen Liebe beruhen und in seinenWegen wandeln. Wer an der Gnade GOttesM ZB verzagt, der tritt nicht auf den Weg GOttes,^ M lodern wird ein Feind des Heylanves und seinesbF Deiches, bauet aufden Trieb, Sand seiner Ver-"enste, und nicht auf den güldenen festen Grund
des