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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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das nachsetzende feindliche Corps dachte er nie weil er zn wenig Vertrauen in die eigeneKraft setzte und de» Feind für stärker hielt als derselbe war". Noch schärfer nnd gewißnoch unbilliger urthcilt Melden Episoden S. 66 68 über Görgei'sKreuz- nndQnerzügc", über dessenFata" ans der Flucht, dessenSprünge um den verfolgendenJäger» zn entfliehen. Das mag so ziemlich manches enträthscln was freilich von prak-tischen Feldherren nicht vorausgesetzt werden konnte. Wie hätte der Feldmarschall, dersich obnchin keiner genaue» Rapporte über die Wege des Feindes zu erfreuen batte, diePlane eines fahrenden Ritters, der nach allen Seiten wo er den wenigste» Widerstandzu finden hoffte durchbrach, endlich den sichersten aber nicht den nächsten Weg durch dieZips über Epcries nach Kascha» wählte, errathen sollen?!"

349) S. 404. Theimer S. 414 f., wo auch der tapfer» That des GemeinenMartin Witter Erwähnung geschieht der seinen in der Hitze der Verfolgung in eine»Hansen Husaren gerathencn Lieutenant Balian hcranshicb.

360) S. 405. Nobili Winterfeldzng S. 138.

351) S. 406. Auch auf der obern damals noch unfertigen nnd darum ganz nn-bcnützbarcn Strecke waren ohne allen Grund die wcrthvollstc» Objecte zerstört worden,so die Brücke über die Eipcl bei Szob, eine gemanerte Brücke auf der Waitzner Linie.Dies sind die Früchte der Anerkennung", schrieb man an die WienerPresse' ansPest 15. Januar 1849,und des Lohns für die tausendfältigen Dienste welche dieEentral-Bah» in der jüngsten Zeit den Ungarn geleistet hat!"

352) S. 406. Daß man im Hanpt-Olnarticr des Banns diese Verhältnisse z»würdigen wußte entnehmen wir dem K8. Tagebuch eines Officiers zum 12. Januar!Szolnok müßte, namentlich an den beiden Ufern der Theiß wo dieselbe eine Ausbie-gung gegen den Feind macht und diesem den Vorthcil eines conccntrischen Angriffsbietet, verschanzt werden, dazu müßte die lange hölzerne Brücke bis zn ihrem Ende in»nserer Gewalt und ihr Eingang gleichfalls gesichert sein. Nichts von alle dem ge-schieht: Otringer hängt dort in der Lust, und da die Theiß gefroren, kann sie überallpaffirt »nd Ottinger eines schönen Morgens von zwei Seiten im Rücken angegriffenwerden". Ganz übereinstimmend damit lautet die Klage im A8. Heller:Ottingerhatte schon am 9. Januar um Infanterie gebeten. Es hieß man wolle selbe sendensobald die Eisenbahn hergestellt sei. Dies war am 15. geschehen. Als ich nun leisedaran erinnerte daß man jetzt das Versprechen halten solle, geschah noch immernichts".

353) S. 406.Ganz fälschlich hatte man behauptet GM. Ottinger wäre mitseiner Cavallcrie beauftragt gewesen die Punkte Szolnok und Nagh-Abony zn haltenwas freilich mit einer Reiter-Brigade, die sehr tauglich ist für fern liegende Beobach-tnngspnnkte, eine abcntencrlichc Aufgabe gewesen wäre. Wir waren übrigens erst beider Donan-Linie angekommcn, was schon an sich, bei den vielerlei einzelnen Offensiv-Operationen noch in unserer linken Flanke, eine ziemlich schwierige Aufgabe war; dieStrategen, die mit einer nicht ungeheuren Trnppeumacht Donau nnd Theiß haltenwollen, können wir nur schweigend bewundern, nnd würde anffallen daß es bei sogroßen Mitteln bei der blosen Defensive bleiben würde"; 118. ans dem HOi. des FM.

354) S. 407. K8. Heller: Nugent habe sehr langsam operirtobgleich ernichts vor sich hatte. . . Manche meinten, mit Hinweisung ans Nngent's Verfahrenim vcrwichcnen Sommer an der Piave, cs sei dies seine gewöhnliche Taktik nnd erscheue nichts so sehr als sein selbständiges Commando einznbüßcn".

355) S. 409. Erlebnisse eines k. k. Officiers ,c. S. 100 102. Der Tod 8n-

plikac' wurde in allen slavischen Kreisen mit tiefer Betrübnis begangen, lieber eine