272) S. 321. Nobili S. 42—46, 66 s., Strack Beitrag S. 32—40, Thei-mer Uhlancu-Rcgiment Karl Ludwig (damals Chcvanrlegers) S. 406—40», KäS-zonyi Vier Zeitalter II. S. 172—174, welch letzterem zufolge bei dem Gefechte inTyrnau der Artilleric-Commandant Mack am Halse verwundet worden. Siehe auchWilhelmine Beck Memoiren l. S. 42: „Unsere Leute machten Anstalten die Stadt zuvcrbarricadiren, allein der österreichisch gesinnte Bürgermeister Pirro verweigerte hieznhartnäckig jede Erlaubnis; nur die Drohung des wackcrn Gnyon ihn hängen zu lassenstimmte ihn um daß er die Berbarricadirnng geschehen ließ".
273) S. 322. „Oedenburg und der Kampf in Ungarn", A. A. Ztg. 184» Beil,zn Nr. 2 S. 24 f.
274) S. 324. Nobili S. 32—36, Pimodan S. 104—108, Oesterreichstapfere Söhne S. 233 f. Bei Beginn seines Marsches auf Sz. Kazimir stieß Zeisberg anszwei Honved-Bataillons die er leicht hätte umzingeln und gefangen nehmen können,jedoch, nur allein sein großes Ziel dem Feinde den Weg nach Wiesclbnrg abznschneidcnin, Ange, unbehelligt stehen ließ. Im ÜI8. aus dem H. Q. des Banns wird dieseEigenmächtigkeit Zcisberg's, der seinen Feldherr,, drei tödtlich lange Stunden ohne alleNachricht ließ, nicht ohne Grund gerügt; allein der Erfolg sprach für Zcisberg'skecken Streich. Jene beiden Honved-Bataillone, die ganz verblüfft über die Gleichgiltig-keit des kaiserlichen Generals ihres Weges weiter zogen, waren vielleicht dieselbe» mitdenen bald darauf Gramont in der Nähe von Nendorf einige Schüße wechselte . . .Daß inan im Haupt-Quartier des Banns über den unerwarteten Haltbefchl ganz un-tröstlich war ist leicht z» begreifen. In der That gab man nngarischerscits die beidenBrigaden bereits verloren, und schrieb cs nur jenem Umstande zn daß Karger mit de»,Hauptthcil seiner Truppen nach einem ungemein beschwerlichen Marsche nm 2 Uhrnachts Pammagen (Pomogv) im Hansag erreichte, die von den Einwohnern abgebro-chenen zahlreichen Brücken des nach Eszterhaz führenden Dam,,,eS znr Noth herstellte»nd seine auf's ärgste mitgenommenen Truppen, die oft knietief dnrch Morast watennlilßtcn, endlich 7 Uhr morgens nach Eszterhaz brachte von wo er, nach wenig Stun-den Erholung, weiter auf Kapuvär marschirte; s. Görgei I. S. 123, 126 f. »ndKlapka Nationalkrieg I. S. 105, 107 f.
275) S. 325. Kniet» Gvrgei's Leben ,c. S. 7 spricht zwar nnr von der Bri-gade zn Parndorf. Daß aber ähnliche Befehle anch an die andern Trnppenkörpcr er-gangen seien, geht ans dem Umstande hervor daß ja Gvrgci am 15. noch nicht wissenkonnte daß gerade Graf Leopold Zichy cs sein werde den der Angriff treffen sollte;anch sagt Klapka Nationalkricg I. S. 101 s. ausdrücklich, es sei in der Nacht vom15. zn,,, 16 . an sämmtliche Befehlshaber die Weisung ergangen, am frühen Morgensich gegen Wieselburg zurückzuzichcn, »nd wenige Stunden darnach die Gegen-Ordregekommen ansznhalten ,c.
276) S. 328. Nobili Winter-Feldzug S. 38 f., Strack Gesch. d. sechstenDragoner-Rcg. S. 155— 157, Jnkep Rückerinnernng S. 11 f. „nd vorzüglich dielebhaften Schilderungen im üI8. Tagebuch a. d. H. Q. des Banns nnd bei Pimo-dan deutsch S. 10» f. und französisch S. 145 f. Görgei I. S. 124—126 bemerktnicht ohne Grund „daß der feindliche Commandant diesmal für eine blose Rccognosci-rnng etwas zu viel, für ein ernstes Engagement dagegen etwas zn wenig Kampflustdisponibel hatte". Was dagegen Görgei von einer „so schleunigen Flucht" schreibtdaß die Kaiserlichen „nicht einmal mehr die erforderliche Zeit gefunden uni alle nn-dienstbar gewordenen Leute in Sicherheit zu bringen", ist, wie sich ans unserer Erzäh-lung ergibt, durchaus unrichtig. Das Abrücken geschah en öcluguisr im Schritt,