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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Kroaten", konnte Görgei <1. S. 71) im Kricgörathe zn NickclSdorf sagen,habenmindestens die kostspieligen Psählc in den Weinbergen unangetastet gelassen; nach un-serem Abzüge aber waren diese trotz der strengsten Verbote verbrannt und die einge-bauten Felder mnthwillig zertreten. Ilisren o-ule :> nömeiö - es gehört ja »nr demDeutschen! so lautet der allgemeine Spruch bei dem magyarischen Landstürmlcr nachwelchem er sich ans fremdem Gebiete zn jeder Verwüstung berechtigt glaubt".

250) S. 291. Am 24. November (III. Nr. 1091 S. 356 f.) erging ein scharferBesetzt des Kriegs-Ministers daß alle Officicre die ihr Regiment mit Urlaub oder sonstans kurze Zeit verlassen, binnen acht Tagen einznrückcn hätten; widrigenfalls sic ausder ungarischen Armee entlassen und ikre Stellen durch verdienstlichere Individuenwürde» besetzt werden.

251) S. 29S. Zur Geschichte d. nng. Frcihcitskampfes l. S. 192 f. und Gör-gei I. S. 1>8 in einem vertraulichen Schreiben vom 21. November 1848:Wernoch nie eine Revolutions-Armee gesehen, der wallfahrte in mein Lager. Da gibt eseinen Obcr-Commandantcn sammt Stab und Snitc. kein Einziger über vierzig! Dagibt'S auch Soldaten; aber der ächte Soldac unter ihnen errcthct ob seiner Kameraden.Befehlen heißt hier: sich lächerlich machen. Eine Rüge wird als Impertinenz, Strafeals Tyrannei auSgeschrien". Bei den Officicren des Presbnrger Lagers hatte dieManie des Hazard-Spicles um sich gegriffen; Unterschlagung von Geldern und Liefe-rungen waren häufig die Folge davon, cs gab solche so die Löhnungen ihrer Compag-nien bis ans den letzten Heller verspielten. Als im November mehrere für die Armeebestimmte Wagen von Montur und Beschntzung von Pest eintrafcn und unter die Ab-theilnngs-Commandantcn vcrthcilt wurden, hatten schon den Tag darauf die Juden dengrößten Thcil der Sendung an sich gebracht; inan wollte die Schuld auf die Lieder-lichkeit des gemeinen Mannes schieben; es kam aber heraus, daß die Schuhe partien-weise bis zu 50 Stück den Weg in die Gewölber des Presbnrger SchlofibcrgeSgefunden hatten. Janotyckh Archiv III. S. 315 . . . Daß diese und ähnlicheSchilderungen nicht übertrieben sind beweisen die zahlreichen amtlichen Erlasse gegendie maßlosen Znmuthnngen wegen Avancements w. die ohne Verdienst an das Kriegs-Ministerium gestellt wurden. So die Verordnung vom 26. November (III. Nr.1090 S. 356), daß künftig nur Solche Ansprüche aus Officicr-Stellen erhebenkönnen die entweder bei den Linien-Regimcntcrn oder bei den altern Honvcd-Ba-taillons etwas geleistet haben:Wer dem Vaterlande mit den Waffen dienen will . . .ergreife als gemeiner Honvcd die Waffen und erwerbe sich die Beförderungs-Meriten;denn ohne solche sich anfzudrängcn verträgt sich nicht mit der männlichen Bescheiden-heit". Oder jene des L. V. A. vom 30. (Nr. 1145 S. 394):Das Gebnrts- undVermögens-Vorrecht war vor dem Richtcrstnhle der Gerechtigkeit und Billigkeit nie-mals ein Verdienst, höchstens ein Glück"; daher seien keine Eadctcn mehr anfznneh-men; die cs schon sind, sollen nach Verdienst Unter-Officicr-Stcllcn erhalten ic. Eswurde darum auch eine provisorische Prüfungs-Commission eingesetzt, mit dem Obcr-Commandanten des I. Kricgsbczirkcs Sam. Pandy als Vorsitzendem, dem MajorSpottsried, Hanptmann Hartmann, Oberl. Molnär als Beisitzern (III. Nr. 1139 S.392). Am 7. Januar 1>49 sollte die Lndoviceum-Kricgs-Akadcmic für 50 Zöglingeeröffnet werden; die Bedingungen znm Eintritt s. Janotyckh Archiv III. Nr. 1059S. 333 f.

252) S. 296. Janotyckh Tagebuch III. S. 307.

253) S. 297.Er umgab sich blos mit alten Officicrcn ans der ehemaligenösterreichisch-ungarischen Armee und sprach Leuten von Genie die erst jetzt Militärs