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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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142) S. 179. Wind. an Schwa. 4 Dccember: „Ick sehe mich" (ans Anlaß desVorfalls mit der Thronrede) „bemüßigt bei dem Vorgefallencn die Herren Minister znersuchen mit mir zusammcnzutrcteu nm mich mit ihnen verstehen zn können ... Soschwer es mir auch fällt, kann ich doch nicht umhin ansznsprcchen daß das Geschehenemir jedes Vertrauen für die Znknnft benimmt, wenn ich nicht dnrch eine nähere Be-sprechung mit diesen Herren eine ncnc Bürgschaft erhalte die mich zn bcrnhigcn ver-mag." Er dringt darauf daß dies bald geschehe, „da mein Hiersein nnr mehr vonkurzer Dauer sein wird und ich meine Operationen nicht früher beginnen will als bisick über diesen wichtigen Gegenstand im klaren bin". . . Dann am 14.: „Ich setzemich heute in Bewegung. Ich bitte mich stets von allem in Kenntnis zu erhalten,und kann nicht genug ersuchen jedes Wort bei Tcrtiruug wichtiger Acte ans die Wag-schale zu legen. Ick für meinen Theil werde gewiß nicht verfehlen Dich von allem beimir Vorkommcndeu mit Beschleunigung zn verständigen". . - Am l 9. Derselbe an Den-selben: „Ich bitte nur Euer Durchlaucht mich gleichfalls von den Schritten und Ver-handlungen welche das Ausland betreffen in Kenntnis zn erhalten, indem ich ans einefrühere Besprechung und Bcrathnng in inneren sowohl als auswärtigen Angelegenhei-ten von einigem Belange den höchsten Werth legen muß". — Die Bitte an FürstenFclir, seine Briefe unmittelbar dem Kaiser vorznlegen, kommt in der Windischgrätz'schenCorrespondenz mehr als einmal vor; bei manchen findet sich die Bemerkung daß derInhalt derselben den andern Ministern mitgctheilt werden möge. „Ans keiner DeinerZuschriften", heißt es am 15. Januar 1849, „kann ich entnehmen ob Du die von mirhiezu bezeichnet«: Sr. Majestät vorgclegt hast. Es ist nothwendig daß der Kaiser un-sere Ansichten genau kenne." Der Marschall seinerseits hielt seine Zusage ans das ge-wissenhafteste ein. Als er z. B. am 19. einen Jmmediat-Vortrag an den Kaiser er-stattete, theilte er dies unmittelbar Schwarzenberg mit; er habe das Schriftstück „zurAbschrift einer fremden Hand nicht anvertranen wollen", »nd selbst nicht die Zeit einesolche zn nehmen, Schwarzenberg möge es daher beim Kaiser selbst einsehen.

143) S. 181. Wind, an Schwa. 25. Dccember 1848, 2. 7. 15. »nd 28. Ja-nuar 1849. Vgl. das in unserer Amu.'") angeführte Schreiben des Ungenannten:„Voit-on oluir ü Olmiix? so roucl-on compto clo tu Position? Das falsche Spieldes Cvnstitntionalismns müfic anfhören, der günstige Moment dürfe nicht nnbenütztvorübergehcn; Fischer sei Statthalter in Ober-Oesterreich, der sich gerühmt habe zehnMonate früher unter polizeilicher Aussicht gestanden zn haben, Doblhoff sei MinisterimHaag, dies Pactiren mit der Revolution sei vom Ucbel; im Volke sei das Be-dürfnis regiert zn werden, darum lasse man den jungen Kaiser regieren: pourguniau liou cle I»i kuire tonir Io InnAn^o «Io I» voritö, I'ouAu^er ü sonrirv mi Iwviu-ilmu clv I» rovolution?! Das gegenwärtige Schaukel-System werde nur führenü I'.innrchio >u plus snu^lunto, ü ln Ininguoroute ot onlin ooiumv ckoruier rekuxoü l'oinpiro clu subrv. Bücher luüße man srcigeben, allein die Journalistik der Ccn-lnr unterwerfen, die Robot aufhcben, allein gegen Entschädigung >c. Uonciiou orioru-t-ou, rotour ü l'nuoieu orclro (Io olcosos! blou, our o'est jiupossililo, ou uo rv-voillo pns los inorts" . . . Bezüglich Doblhoff's entschuldigte sich nachmals Schwarzen-berg: „Er ist ein schwacher misbrauchter aber kein böser Mann, der uns gebeten hatihm ans eine anständige Art von der politischen Scene wcgznvcrhelfe» ans der er,ohne cö zu wollen und wegen seiner Antccedcnticn, nnr eine schädliche Rolle spielenkann".

144) S. 181. W. an S. Schönbrunn 4., S. an W. Wien 27., W. an S.Raab 30. Dccember. . . In dem Institute der Volköwchr, die W. früher nur beschränkt