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unng gemiethct, wo er am nämlichen Tage wie der Minister empfängt. WährendLndwig Napoleon einen Tag nach seiner Installation die Honoratioren empfing, hieltGeneral Cavaignac in seiner Privatwohnung eine Art Lener, nnd der ,National be-merkte dazu, daß der Wagenzng vor der Wohnung des Generals länger gewesen wäreals vor dem Hotel des neuen Präsidenten der Republik" -c. Korrespondenz aus Parisvom 2S. December 1848 des „Lloyd" Nr. 7 vom 4. Januar 184g Abendblatt.
105) S. 132. Der abtretende Bastide erzählte Herrn von Raum er (Briefe II.
S. 152), Cavaignac habe alle seine Minister zu sich berufen nnd ihnen das Versprechenabgcnommen der neuen Regierung kein Hindernis in den Weg zu legen, sondern selbemit allen Kräften ehrlich nnd redlich zu unterstützen. . . . Während der General aufsolche Art, wie sich ein Pariser Korrespondent des „Lloyd" (Nr. n. Datum haben wirleider aufznzeichnen vergessen) ansdrückt, „durch die Unterstützung des Präsidenten nnddessen Cabinets die Republik ein für allemal zu retten nnd zn erhalten hofft, denkendie ehemaligen Mitglieder der Rne de Poiticrs daran, die Erhaltung der Republik seibis zur nächsten Präsidenten-Wahl, wo man den Prinzen Joinville voranstellen würde,der einzige Weg ohne fernere Erschütterung zur Regentschaft überzugchen". Diese Erwä-gung war es auch, wie gut Unterrichtete wissen wollten, durch die sich Changarnicrabhaltcn ließ seinen im Tert angeführten Ausspruch zur Wahrheit zn machen, der wört-lich so lautete: „II nur »srait aussi nisv äs renverser In rvpuliligne gns äs Vons
olkrir uns bolts äs bonbous"; er soll nämlich die Worte vor dem Nenjahrstage ge-sprochen haben, wo es in Paris bekanntlich Sitte ist einander mit kleinen GeschenkenAnfnicrksamkciten zn erweisen.
106) S. 133. Den Posten eines Ministers des Innern übernahm Leon Mancher,die dadurch erledigten Portefeuilles der öffentlichen Bauten nnd des Handels übcrkaincnLacrosse, Vice-Präsident der National-Versammlung, und Buffet, lieber die Veranlas-sung znm Rücktritte Maleville's waren die verschiedensten Gerüchte im Umlauf: LouisNapoleon habe von ihm die Acten über die Ereignisse in Straßbnrg und Bonlogucverlangt die ihm der Minister nicht ausliefern wollen; cs sei Meinungsverschiedenheitüber die Besetzung mehrerer Präfecten-Posten entstanden ans welche der Präsident ent-scheidenden Einfluß habe nehmen wollen; auch Franen-Geschichtcn wurden eingeslochtenindem Malevillc dem Grasen Nicuwerkerke, einem Günstling der Prinzessin Mathildegeschiedenen Fürstin Dcmidov, einer Tochter Jcrvme's, die Stelle eines Dircctors derPariser Museen verweigert habe ic. Erst einige Tage später wurde das Schreiben be-kannt das der Präsident an Herrn von Malevillc gerichtet, nnd worin er dem Ministersein Misfallcn darüber kund gegeben hatte daß ihm wichtige diplomatische Einläufe,telegraphische Depeschen n. dgl. nicht rechtzeitig mitgctheilt würden, daß der Ministerihn, den Präsidenten, betreffende Artikel redigire ohne sie ihm vorher cinsehcn zu lassen;„kurz ich bemerke", hieß cs znm Schlüße, „daß die Minister die ich ernannt habe michbehandeln wollen als ob die berühmte Constitution von Sieyss in Kraft wäre, aberich werde es nicht dulden". Malevillc fühlte sich durch Inhalt und Ton dieses Schrei-bens so verletzt daß er nicht länger im Amte zn bleiben erklärte; dasselbe that mit ihmBirio, entweder ans gleicher Empfindlichkeit wie sein Amtsgenoffc oder, wie Andere be-haupteten, weil er mit der unbedingten Amnestie, die er im Minister-Rath fortwährendin Anregung brachte, nicht dnrchdringcn konnte.
107) S. 134. Letzteres war eben so ausgesprochen bei der Partei Cavaignac derFall. „Im vrni sons >>oli>ig»e äs cs rssnlml esl lont n In l'oin u» nctv äs äekö-renso >>o>ir le I'resiäent, el »n »ow äs IiosUIUs oontrs >e ülininlöre sv gni s'vx->>Iiguer» gnr cs lnit guo ülr. Lcmln^ slnil, le cnnäiänt äu zirvmier, st ülr. Vivisn