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Mißhandlungen mehrere Wochen, nicht ohne Todesgefahr, das Krankenlager hütenmäßen.
27) S. S7, Berliner Correspondcnz v. 27., „Lloyd" Nr. 299 v. 30. Decem-ber 1848.
28) S. S8. Als Herausgeber und Veranstalter der „Enthüllungen" Unterzeichnetesich „der Verein znr Wahrung der Interessen der Provinzen", ein mystisches Ding vondessen nähern Verhältnissen kein Mensch etwas wußte. Man rieth auf verschiedene Ein-zeln-Persvnen von denen bekannt war daß sic ihre reactionaire Gesinnung mnthig ander Stirn trügen, aus den vormaligen Dcpntirten von Meusebach (der aber diese Ver-mnthnng in der entschiedensten Weise von sich ablehnte), ans Hrn. von Bülow u. a. DerBuchdrucker Sittenfeld, bekannt daß er nur konservative und loyale Sachen drucke, wei-gerte sich hartnäckig den Verfasser zu nennen und mußte dafür nicht blos allerhandRc-clamationen sondern auch wirkliche Anklagen über sich ergehen lassen. In der Thatenthielten die Blätter manche Unrichtigkeiten und Verwechslungen die nach Thnnlichkeitin den folgenden Nnmern verbessert wurden; so fand sich in Nr. 2, unter den Perso-nen die am 12. November den Mord- und Brandplan berathen haben sollten, der Ge-neral-Major a. D. v. Hochstädter statt dessen Sohnes, eines leichtsinnigen jungen Men-schen der znr selben Zeit wegen eines neuerlichen Conflictes mit den Sicherheits-Orga-nen gefangen saß; statt des Hotels Mylins war das „Hotel de France" genannt dessenEigenthünier Hentlas wegen dieser falschen Angabe klagbar wurde, was znr weiternFolge hatte daß der Staatsanwalt zehn bis zwölf der in den „Enthüllungen" namhaftgemachten Personen in Anklagestand versetzte. Auch ein Do. Schweizer und von Unruhstrengten Klagen an, sowohl gegen Sittelifeld als gegen den Redactenr der „Vossischen",Jnstiz-Commiffarins Leffing, weil er eine Nnmer der „Enthüllungen" seiner Zeitungbeigelegt hatte .... Es erschien noch ein 4. Heft, das wir aber in natura nicht zuGesicht bekamen: es soll „sehr beachtenswertste, dnrchans den Stempel der Zuverlässig-keit an sich tragende Aufschlüße über, den innern Zusammenhang der Ereignisse beimZenghansstnrm und der bekannten Vorgänge am 31. Oktober" enthalten haben.
29) S. 58. Auch an allerhand Ansbrüchen des Humors fehlte es dabei nicht,wie in jenem Aufrufe eines nicht-preußischen Abgeordneten ans Frankfurt an die preu-ßischen Wähler: „Ihr Westphalen, laßt Euch nicht nachsagen daß Eure Schinken bessersind als Eure Depntirtc! Ihr Schlesier, führt Euch nicht so ans, daß der alte Fritzwenn er das voransgesehen hätte Euch lieber weggeschenkt als erobert hätte. Ihr Mär-ker, laßt Euch nicht fremden Sand in die Angen streuen, Ihr habt ja so genug! IhrBerliner, merkt's Euch wie der Banns Jelacic die Wiener Adreß-Deputation entließdie sich für seine Hilfe gegen die Anarchie bedankte: ,Meine Herren! Sie hätten michund die Adresse nicht gebraucht sondern nur Courage; Courage aber haben Sie nichtÜWenn Euch der alte Wränget nicht das nämliche gesagt hat so ist er eben zurückhal-tender als der Kroat — aber gedacht, gedacht hat er sich's ganz gewiß? Ihr Sachsenseid sonst so feine verständige Leute, laßt's einmal sehen"! ic. — Als Cnriosnm wurdedie Candidatnr eines schlesischen Aristokraten angeführt worin, nicht etwa im Scherz,die Stelle vorkam: „Ich melde mich gehorsamst, tief gebeugt vor dem Wehen des Volks-geistes durch die Weltgeschichte, ehrfurchtsvoll als Wahl-Candidat für meinen Bezirk,ich bitte mich in die Listen zu setzen. Der Bürger Erbherr Alfred Gras Kalkrenth-Siegersdorf-Döringan".
30) S. KO. Correspondcnz ans Berlin vom 4., „Lloyd" Nr. 63 v. 6. Febrnar 1849:„Rodbcrtns war beim großen Publicum keineswegs populär, im Gcgcntheil haftete ans