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würden die materiellen Interessen, welche hierbei ganz wesentlich einflie-ßen, mit unwiderstehlicher Macht hervorlreten nnd eine Solidarität der heutenoch im Todcökampfe begriffenen Nationalitäten erzeugen, gegen welche dieRegiernng nicht anfznkommen vermöchte, an der aber der Neubau der Mon-archie unvermeidlich scheitern würde
Wird überdies erwogen, daß während einzelne Nationalitäten in rühmlicherTreue an die Krone halten nnd für diese Gut und Blut einsetzen, anderennd zumal die politisch-mächtigsten in offener Empörung begriffen sind: so er-scheint auch ans diesem Gesichtspunkte die Erledigung der Anschlnßfragedurch die Vermittlung eines ungarischen oder eines siebenbürgischen Landtagesals ganz »nthnnlich-
Die Besiegung der Rebellion nnd die Beschwichtigung des Landes seht inden iusnrgirten Gegenden die Suspension der politischen Rechte füreine nicht eben sehr kurze Zeit voraus.
Mit weichem Rechte würde man aber Eroaticn und Sachsen einer gleichenBehandlung unterwerfen können? Wie wäre es nur denkbar, daß andererseitsKroaten oder Sachsen alsbald an der Seite von Magyaren oder Szeklerntagen könnten, von denen sie eben erst Raub, Mord und Plünderung zu er-leiden hatten?
Die Trennung der Nationalitäten ist daher das einzige Mittel,geeignet, die Interessen sowohl des Staates als auch der Völker selbstzu vereinigen. Da diese Marime bezüglich der Kroaten, Serben nnd Sachse»durch die Regierung bereits dnrchgeführt worden ist, so ist das Prineip alsunbedingt adoptirt anzunehmcn, nnd es kann sich daher nur mehr lediglichum deren A n w e n düng a n ch ans die ü brigen T hei le U ng a r n ö nndSiebenbürgens h andel n.
Nach dem Vorgänge mit den Sachsen, Kroaten nnd Serben wird es dar-auf ankommen, die Hanptnationalgrnppcn des Landes organisch znsammen;»-lcgcn, und bezüglich von benachbarten heterogenen Nationalitäten in admi-nistrativer nnd politischer Beziehung abznlösen, und so ans ihnen Provinzenzn bilden, welche von einander unabhängig ihre inneren Angelegenheiten aufnationaler Grundlage zn regeln berechtiget, zugleich aber in administrativernnd repräsentativer Hinsicht dem Centrnm der Monarchie organisch angereihtwerden
Die Dnrchsührnng dieser Aufgabe fällt aber, am geeignetsten, mit dermilitärischcn Erobernng nnd Besetzung des Landes zusammen,sic wird eine um so gesichertere sein, je mehr sie sich den militärischenZwecken nnd Formen anschließt.
Hiernach dürfte folgender Gang angczeigt sein:l. Die neu zn bildenden Provinzen werden in den Hanptnmrissen ihrer Be-gränznng vorbehaltlich einer späteren Feststellung sogleich bestimmt. Die Anlageenthält eine Andeutung über das Hauptsächliche dieser Provinzenbildung, ausethnographischer und theilweisc topographischer Grundlage entworfen*).
°) In den uns zugänglichen Acten nicht zn finden