K. k. MUitLr-Untersuchmigs-Comittissionc».
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andcrn geschehen die mit den Waffen in der Hand ergriffen wurden?Im Gcgenthcil, war es nicht gerathener im Kampfe ansznhalten woihnen die doppelte Möglichkeit blieb: ein ehrenvoller Tod auf demSchlachtfeld oder ein schließlicher Sieg?! . . .
Bald nach Beginn des ungarischen Feldzuges war vom WienerKricgS-Ministerinm eine Untersuchungs-Commission für ungarische Offi-cierc, mit einer bcsondern Abtheilnng für höhere, niedcrgesctzt und dersel-ben Obrist-Lieuteuant Baron Hallcgg, zuletzt Professor der „Dienstwis-senschaften" an der Ncnstädier Akademie, und Major Cordon als Beisiz-zcr zngctheilt worden. Niach Besetzung von Ofen und Pest entstand hiereine „militärisch-politische Central-UntersuchuugS-Commission", 7. Januar,vor der sich auch „diejenigen Individuen" rechtfertigen sollten die „anden rcvolutionairen Umtrieben entweder gar nicht oder nur in minderemGrade theilgenommen haben". In der That machte von dieser Gestat-tung mehr als Einer Gebrauch, der in der letzten Zeit in falschen Scheingekommen und dein jetzt daran gelegen war wieder zu Gnaden anfge-nonnnen zu werden. Die Commission bildeten der Stabs-Auditor Ernstmit mehren Auditoren und Officicrcn, Vorsitzender Obrist von Trattnern;die königl. Fiscale Hegycssi und Kosalko fungirtcn als Beisitzer aus demCivile. Die Commission schied die gefangen Angebrachten oder sich zurPurificirnng meldenden Individuen nach Kategorien und erstattete ihrGutachten an das Haupt-Qnartier. Hier hatte Gencral-Anditor-Lientenantvon Dratschmiedt den Vortrag über alle Urthcilc und jnridisch-miliiärischeu Gegenstände überhaupt; die schließliche Verfügung hatte sich derFeldinarschall Vorbehalten. An Dratschmicdt's Stelle, der wegen ange-griffener Gesundheit später nach Wien zurückging, kam dann der Mili-tär-Appellations'Rath Skacel. Ober-Commissar Fclsenthal war Chefder Polizei-Verwaltung im Armcc-Ober-Commando. Noch bevor dieCcntral-Commission ihre Thätigkeit begonnen, hatten einige wichtige Ver-haftungen stattgefunden, zu denen dann Tag für Tag neue kamen. DieGlieder der Bicsker Reichstags-Deputation waren unmittelbar nach demEinrücken der kaiserlichen Truppen unter Bedeckung eines Zugs Uhlancnnoch Pest gebracht und in Freiheit gesetzt worden; Graf Batthhcinyiwurde jedoch, nachdem er seine Eigenschaft als Abgesandter verloren,noch denselben Abend gefänglich ungezogen, wie cS heißt aus einerSoiree bei Graf Georg Kärolhi hcranSgeholt. Noch ärger traf sich'smit dem Grafen Anton Szäpary, den sie gar von der fürstlichen Tafel