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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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III. 26. Windischgrätz in der Kvnigsbnrg von Ofen.

und Kundmachungen gelangen ließen die für ihre Zwecke langten. Undkonnten, durften sie solchen Mitthcilungen mistrancn? Kamen dieselbennicht von den von Allerhöchst Sr. Majestät eingesetzten und bestätigtenCentral-Stellen und Behörden? War einzelnen kaiserlichen Generalendenen über gewisse Dinge Zweifel anfstiegen nicht wiederholt vom Gra-fen Latour eingebunden worden, sie Hütten dem ungarischen Kriegs-Mi-nister zu gehorsamen? Wohl hatten ein Jelaciv, ein Puchner, ein Ber-ger und Rukavina sich durch all das nicht täuschen lassen die gerechtekaiserliche Sache von den Pcstcr Vorspiegelungen zu scheiden. Allein wares Jedem beschicken ein Jelaein oder Puchner zu sein? Und wenn esihm nicht beschieden gewesen, war er dafür in hochnothpeinliche Untersu-chung und Strafe zu ziehen? Und noch ein anderes Moment war eswas den seit Monaten mit Waffen geführten Kampf für eine strafgcricht-liche Benrthcilung in milderem Lichte erscheinen lassen mußte. Blicke manans das südliche Kriegs-Theater! Keine Frage daß der Serbe nnd Ro-mane für seine natürlichen Rechte kämpfte: aber focht der Magyarnicht für seine verbrieften? war er nicht mindestens des guten Glau-bens dafür zn fechten? Zugegeben letzteres war eine unbillige, eine un-gerechte Auffassung, aber es war eine Auffassung, und zwar eine solchewelche die bestehende Verfassung, die bisherige Sitte und Gewohnheitfür sich zn haben schien. Denn hatte die Suprematie des magyarischenStammes, die Alleingiltigkcit seines Idioms als derdiplomatischenSprache Ungarn's" - nicht schon seit Jahren gesetzliche Anerkennung undGeltung gefunden? Und gegen dies Recht und Gesetz wollten sich dieRäczen" auflchnen? Es war, im Auge der Magyaren, der Trotz desunbotmäßigen Sclaven der gebändigt, der gezüchtigt werden mußte! Dazukamen im Laufe der Monate die fürchterlichen Gräuel einer gegenseitigenErbitterung, das Morden Brennen und Rauben, was den Kampf derSerben gegen die Magyaren und umgekehrt der Magyaren gegen dieSerben gewissermaßen als einen der Nothwchr erschienen ließ. Wassagten Eszterhcizy's Officierc im Lager von Verbaß?Blut nnd Lebenwollen wir lassen um das Comitat gegen die serbischen Räuberbandenzn verthcidigcn, aber gegen Windischgrätz wollen wir nicht kämpfen!"Und solchen Officieren war nun der Proceß zu machen?! Von allemandern abgesehen sprach, so sollte man meinen, die Klugheit dagegen.Wenn jene die Neue und Leid erweckten vom Kriegsgericht zu Cassationnnd Ausstoßung, znm Tode verurtheilt wurden, was konnte ärgeres den