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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Stuumimg im Ausland, in der Armee, in Wien.

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Im Augenblicke ist cs nicht Rußland das als ,nordischer Koloße gilt:es ist Oesterreich. Ich könnte sehr hervorragende Persönlichkeiten nen-nen die an mich allen Ernstes die Frage richteten ob eure italienischeArmee nicht die Bestimmung habe Front gegen Frankreich zn machen".Im französischen Officier-Corps dagegen herrschten die ausgesprochenstenSympathien für das österreichische Militär, besonders für den greisenMarschall in Italien.Die Armee", schreibt unser Gewährsmann weiter,hat blutwenig Neigung für die Republicaner Frankreichs und Italiens.In Paris hat der Bericht eines Generals der Atpen-Armee viel redengemacht worin cs lautete: Die Armee ist weder für Cavaignac noch fürNapoleon, und wenn inan sie nöthigte offen ihre Meinung zu sagenwürde sie sich vielleicht für Radccky erklären: Nadeckh ist für sie dasSinnbild des kriegerischen Ruhms und des monarchischen Princips"

In Oesterreich selbst, sowohl in der Bevölkerung wie in der Armee,hielt man den Krieg für beendigt. Noch am Tage seines Einmarscheshatte der Feldmarschall einen Bericht an den Kaiser abgefaßtden ersammt den Schlüsseln der beiden Hauptstädte durch seinen erstgebornenSohn Prinz Alfred nach Olmüz sandte. Die Armee war siegestrunken,begeistert für ihren Führer, voll Vertrauen in ihre Sache der ja selbstdie Elemente in so wunderbarer Weise zu Hilfe gekommen.Wenn derSchncefall früher eingetreten wäre", hieß es,er würde uns manch nö-tigen Eilmarsch verdorben haben; der liebe Gott scheint mit uns zusein, der liebe Gott ist schwarzgelb". Wenn über etwas Mismuth herrschte,so war es darüber daß ihnen der Sieg so leicht geworden. Ganze großeTruppenthcile hatten während der bewaffneten Promenade keinen Feindgesehen.Am 16. December standen wir hinter Prellcnkirchen zum An-griff von Gattendorf", schrieb ärgerlich ein Officier vom Reserve-Corpsnach Wien,ich sah hier das erste- und auch das letztemal feindliche Un-garn, und zwar mit dem Feldstecher; bis Pest kamen mir keine inehrzu Gesicht. In Pest zogen meine Grenadiere die Schüße die sie an derösterreichischen Gränze geladen wieder aus den Gewehren". Die öffent-liche Stimme in Wien hatte nur Geringschätzung und Verachtung für denso leicht darnieder geworfenen Gegner, wie das nach den vom Kriegs-schauplätze eingesandten Armee-Bulletins gar nicht anders sein konnte.Sieht man die große Reihe von Vcrschanzungen", hieß es in dem sie-benten über die Einnahme von Raab,die der Feind ohne Schwertstreichverlassen, so wird die Mulhlosigkeit klar mit welcher die Rebellen die