Die Zips von den Kaiserlichen besetzt.
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eine Menge Rüstzeug, auch Pferde und Gepäck im Stich lassend; nurCzornicki mit seinen Polen und 200 Honvcds kam am 6. in geordnetemRückzüge in Sätor-Alja-Ujhely an. „Was soll aus uns armen Polenwerden", schrieb er an McSzäros, „wenn cs wahr ist daß auch Bnda Pcstvon den Oesterreichern besetzt ist! Wir wissen was uns bevorsteht wennwir ihnen besiegt in die Hände fallen! Wäre es für uns nicht besserUngarn beizeiten zu verlassen und in die Moldau und Walachei zu zie-hen?". . .
In Schlik's Plan lag es gerade ans Debreczin loszumarschircn.Das ließ sich aber nur wagen wenn die Verbindung mit der Haupt-Armee hcrgcstcllt war wohin er sogleich einen Eilboten absandte. Bis diesbewerkstelligt sein würde richtete er sein Augenmerk darauf sich nach allenLeiten Luft zu machen, die versprengten Reste der Insurgenten aufzusn-chen, dabei der Landbevölkerung Begriffe über den wahren Stand derDinge bciznbringcn, den kaiserlichen Proclamationcn zugleich mit Bild-nissen des jungen Monarchen Verbreitung zu verschaffen. Zu diesemZwecke sandte er in der ersten Hälfte Januar kleinere und größere Colonncnwestlich weit hinein in das Tornacr Comitat und in die Zips, wo Krom-bach Wallcndorf Kirchdranf Lcutschau besetzt wurden, ostwärts in dieZempliner Gespanschaft von Epcrics über Kapi Hanusfalva Varanno bisHomonna und Ragh-Mihchlh, und von Kaschau durch den Dargo-Paßüber Gäl-Szccs und Trebisov (Terebcs) bis gegen Ujhcly und Säros-Patak, südlich nach Enyincze und Hidas-Ncmcthi von wo Major Zim-burg kleinere Streifungen nach allen Seiten abordnete.
Mit dein Landvolk hatte cs keine Schwierigkeit und es wurde dafürgesorgt es durch Vertrauen zu gewinnen; der Eperieser Colonne warGraf Nyärh vom Szirmay'schcn Frci-Corps beigegcbcn der der Landes-sprache kundig zugleich als Dolmetsch fungirte. Es wurde bei jenenStreifungen mancher Fang gemacht, an Waffen und Montnrstückcn, anLebensmitteln aller Art. Einen Vorrath von Korn und Hafer den dieColonne Zimbnrg in Gribova machte, bestimmte der Feldherr zur Vcr-thcilmig an die Bewohner von Hidas-Ncmethi die in den letzten Wochenbei 33000 Mann, Freund und Feind, hatten beherbergen und zum Theilverköstigen müssen. In den größern Städten dagegen, nicht blos in denmagyarischen, herrschte fast durchaus feindseliger Geist und cs kam da zumanch unangenehmem Begebnisse. In Lcutschau stellte sich Schlik eine