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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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III. 25 . Knicanin Damianich Schlik.

fahre» ließ, schickte» sich auch diese eilig znm Rückzüge an »nd wurdenbis über Kapi hinaus verfolgt. Zwei kaiserliche Colomic», die am 2. Januarvon Epcries über Bajor und Jszcp gegen Margitfalva und von Kaschanüber Bcla und Hämor gegen Jekclsdorf vordrangcn, säuberten das Ge-birge von kleineren Schwärmen und traten dann den Rückzug in ihreStationen an. In das Zcmplincr Comitat sandte General Fiedler ausKaschan eine Division Parma mit einem Zuge Kaiscr-Chcvanxlegers diegegen den Dargo-Paß vordrangen und dort von der Ucbcrmacht gewor-fen wurden, 2. Januar; allein Tags darauf, durch eine Division Wil-helm und einen zweiten Zug Cavallcric verstärkt, gewannen sie es über dieVedettcn der polnischen Legion, überraschte» die in Pctö-Szinyc cingnar-tirtcn Insurgenten in Ihrem Lager daß diese, Waffen Rüstungen Geldim Stich lassend, zum Theil in Hemd und Gatjcn, das weite suchten,verfolgten die Fliehenden von denen sie bei 20 gefangen nahmen und be-setzten den Paß den jene, sich bis Gcil-Szccs znrückzichcnd, in überstürz-ter Eile räumten. So waren alle Ncbcnplanc des Feindes glücklich vereitelt,freilich aber auch die Truppen Schlik's um sieben ausgcsandtc Compagniengeschwächt, die man zur selben Zeit in Kaschan gar sehr bedurfte.

Am 4. Januar Mittags kam Schlik die Meldung zu daß starkefeindliche Massen in der Richtung von Moldau und Groß-Jda so wieauf der Miskölczer Straße in Anmarsch gegen die Stadt seien. Schonkonnte man Flintenschüße knattern hören: die durch die Ablösung glückli-cherweise verstärkten Vorposten südwestlich der Stadt standen mit derfeindlichen Vorhut in lebhaftem Geplänkel. Es waren die Truppen Nico-lans Pcrczcl's der den feindlichen linken Flügel befehligte, während dasCcntrum unter Mcszäros' eigener Führung über Enhincze und Bärczaherankam und Major Rembovski mit einer Seiten-Colonne am linkenUfer der Hcrnäd gegen die Stadt heranfrttckte: 6 Honved-Bataillons,ein paar tausend Nationalgardcn, 4 Compagnien Polen-Legion, 4 EscadronsHusaren, kOOO berittene Hcvcscr, 28 Geschütze, zusammen etwa 15000Mann mit 1500 Pferden. Die Kaiserlichen hatten keinen Augenblick zuverlieren. Die Alarmsignale führten die Truppen ans ihre Plätze, dieCavallcric übernahm von der Hanptwache ihre Standarten und sprengteim Galopp zur Stadt hinaus, rasselnd flogen die Geschütze über dasholperige Pflaster: doch ruhig im Schritt, als gälte es einem Uebnngs-marsch oder einem Manoeuvre, seine Cigarre anbrcnncnd, ritt der Feldherrmit seinem Stabe in s Feld hinaus. Die Kaiserlichen schloßcn den Süden