Mcszäros in Miökiilcz.
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war hatte er einen umfassenden Plan entworfen das galizischc Armee-Corps wie in einem Netze zu fangen; gelang der Schlag so war seineVerheißung „den Schlik verschlickcn" zu wollen keine eitle Großsprecherei.Denn nicht blos daß er eine täglich wachsende Truppcnmacht um sich sam-melte mit der er zum neuen Jahre gerade ans seinen Gegner losgchcnwollte: von West, von Nord und von Ost sollten Schlik in Kaschauund Kicscwctter in Epcries angegriffen werden daß sic sich der von allenSeiten gleichzeitig gegen sic gerichteten Angriffe gar nicht erwehren könn-ten. In Miökölcz hatte man sich den zuversichtlichsten Erwartungen hin-gegeben: kein Mann von des „einäugigen Räubcrhanptmanns" Hordenwerde lebendig die Heimat Wiedersehen, das Fleisch der Oestcrrcicher werdeman ans Würste zerhacken, eine ganz apparte Beigabe zu dem glänzen-den Souper das man am 1. Januar in Kaschau zu halten gedenke u.dgl. m. Schlik'S kühner Vormarsch in den letzten Dccember-Tagcn unddie Versprengung der vorgeschobenen Posten bei Forrö und Szikszö, diein unordentlicher Flucht ans Miskolc; zurückfielcn, hatten den ersten Rißin jene Combination gemacht und den beabsichtigten Angriffsmarsch umeinige Tage verzögert, während welcher überdies, wie wir wissen, Mc-szäros nach der Hauptstadt hatte eilen und daselbst als Kriegs-Ministerdie allgemeinen strategischen Interessen des Landes vertreten müßen. Aberauch auf den andern Punkten ging cs nicht nach Wunsch. Von der Zipsher und ans der Säroscr Gcspanschaft zogen, der getroffenen Abrede ge-mäß, Abthcilungcn der Nationalgarde und des Landsturms in der Ncn-jahrsnacht gegen Epcries heran, während von der Zcmpliner Seite Czor-nicki mit seinen Polen, etwa 50 Husaren und 4 Geschützen, dann 1200 M.gemischtes Fußvolk, den Dargo-Paß ostwärts von Kaschau besetzte. DochKicscwctter war rechtzeitig gewarnt und sandte eilige Botschaft an seinenFeldherrn. Der ans Epcries nnt Cavallerie-Ordonanzcn auf Kund-schaft ansgeschickte Obcrl. Schäfer gerieth zwar auf der Leutschauer Straßein einen Hinterhalt und mußte sich gefangen geben — der zweite Ge-neralstäbler den das Schlik'sche Corps verlor —; allein die Insurgenten,die ihr Vorhaben eines Ucberfalls vereitelt sahen, zogen sich mit ihrerBeute ohne etwas weiteres zu unternehmen unter dem Schutze der Dun-kelheit zurück. Inzwischen war der Tag angebrochen und eine andereAbtheilung zeigte sich auf der Bargelder Straße, vier Colonncn Fußvolkmit drei Geschützen, welche die kaiserlichen Vorposten gegen Eperies zu-rückdrängtcn; als ihnen aberKiescwetter entgcgcnging, seine Geschütze auf-