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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Zwiespalt mlter den Serben.

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warb"^). Als ihm Rajacic dies versagte setzte sich der Volks-Generalin Karlovic fest, ließ sich vom Odbor, als dessen Vice-Präsidentcn ersich noch immer betrug, den Dank der Nation für seine am kaiserlichenHoflager geleisteten Dienste votiren, und setzte es durch daß der Pa-triarch eingeladen wurde seinen Sitz wieder in Karlovic einzunehmen undmwerweilt eine allgemeine Volks-Ve-rsammlnng einznberufen. Najaciäantwortete mit einem Aufruf an das Volk sich der Person des Strati-miroviö zu bemächtigen und denselben cinzuliefern; wer zu ihm haltemache sich des Vaterlandsverraths schuldig, 9./21. Januar. Auch wardie Drohung keine leere; mehrere Anhänger des Geächteten wurden ver-haftet, darunter ein Vetter desselben der in Beese mit genauer Nothstandrechtlicher Behandlung entging. Der Odbor von Karlovic hob denhingeworfenen Handschuh ans:da der Patriarch eine vielverdiente undausgezeichnete Persönlichkeit und mit dieser die ganze Regierung und dasVolk der Woiwodschaft schwer verunglimpft habe, so werde dagegen Ver-wahrung eingelegt und der Erlaß des Patriarchen, weil ohne Zustimmungdes Central-Comite erlassen, für nichtig und ungiltig erklärt", 11./23.Januar. Rajaciä schlug um diese Zeit seinen Sitz in Groß-BccSkerek aufnnd erließ an den Karloviccr Odbor die Aufforderung sich zu ihm zuverfügen. Knicanin und der greise Protopope Nenadovio, noch ans Ka-rageorg's Zeiten her berühmt, der kurz zuvor mit einem starken Zuzugaus dem Fürstenthnm, angeblich 860 Mann mit 200 Pferden, herüber-gekommcn war, versuchten sich ins Mittel zu legen, und es fand sichzwar nicht der ganze Odbor, aber eine Deputation desselben in Bccske-rek ein. Damit nicht zufrieden verhängte Rajacio über Karlovic denBelagerungszustand, snspendirte die nationalen ZeitschriftenVjestnik"undNapredak", verfügte die Auflösung der nationalen Vereine; einkaiserlicher Officicr erschien in derStadt und befahl den zurückgebliebenenMitgliedern des Odbor dein Patriarchen zu folgen. Dieser war inzwi-schen nach Hatzfeld gezogen; auch hier trafen ihn die Suchenden nichtmehr, weil er sich bereits nach Tcmcävnr verfügt hatte. Ein Theil desOdbor, darunter Stratimirovio, trug Bedenken ihm dahin zu folgen, dieandern kamen ihm nach, wo im Beisein des Bischofs von Temcävär nnddes fürstlich serbischen Sovetnik Stojan Simiö die Bestätigung des gegenStratimirovio verhängten Verhaftsbefehles ausgesprochen wurde; nur daßder Odbor die Zukunft des Verfolgten der Gnade des Patriarchen em-pfahl und die Erwartnng aussprach daß derselbe ihn mit väterlicher

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