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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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III. 25. Kliicamn - Damianich Schlik.

er dm Verkehr mit dem britischen Cvnsul in Belgrad pflegen^). Dieübrige Backa mnßte von Truppen entblößt werden deren Stelle 40005000Nationalgardcn, unter ObrisULieutenant Bezeredh im Bereiche der Fe-stung conccntrirt, so viel als möglich ersetzen sollten. Der ObergespanHorvath machte sich in dieser Richtung viel verdient; ein eigener Verthei-digungs-Ausschnß mit dem Biee-Gespan Knczy an der Spitze wurde nie-dergesetzt. Die Städte Zombor Szegedin Basa lieferten die stärkstenContingente von Freiwilligen (»ro^ osnpntoN) bei denen sich nur derMangel an Reiterei fühlbar machte; deren hatten zwar die Serben auchnicht viel, allein diese benützten zu ihren Angriffen eine große Anzahlvon Wägelchen mit denen sic leicht und geschickt manoenvrirten. JenerThcil der Trnppen der nicht aus dem Lande gezogen wurde hatte dieMaros-Linie zu decken; Thcresiopcl, nach Debreczin die größte Landstadt vonUngarn 45000 Einwohner, bildete den rechten Endpunkt dieser Linie undwar stark besetzt, daö Hanpt-Quartier des Oberbefehlshabers GrafenHndik befand sich in Szegedin, den linken Flügel bildete Mako. Von dabis an die sicbcnbürgische Gränzc commnndirtc Niklas Geil dem als vor-züglichste Aufgabe die Cernirung von Arad znfiel; er hatte in den letztenWochen von Pest mehrere schwere Geschütze und reiche Munition erhal-ten die er am 10. und 11. Januar znm erstenmal durch ein achtund-vicrzigstündiges Bombardement versuchte; aus der Festung wurde nurschwach erwiedert.

Bevor Damianich seinen Aufbruch begann richtete er eine gehar-nischte Erklärung an die Serben, die er mahnte mit den zurückbleibcndenEinwohnern anderer Nationalität menschlich zu verfahren.Wenn Ihraber", so schloß er,ineine Warnungen nicht beachten und in Euremblutigen freiheitmördcrischen Streben fortfahrcn werdet, dann schwöre ichEuch daß ich Eure Gauen verwüsten, daß ich Euch, so lang noch einSerbe auf ungarischem Boden lebt, verfolgen und, ans daß im Landeauch keine Spur Eurer verrätherischen Race übrig bleibe, mir dann alsletztem Serben selbst den Tod geben werde!" . . In Damianich erblicken wirdie wahre VolkSfignr des ungarischen Nevolntionskrieges. Er war derpopulärste der ungarischen Generale, seine Soldaten hielten sich für un-überwindlich unter seiner Führung, aber auch die Officiere wußten sich'szu schätzen denen es bcschiedcn war seinem Corps cinvcrlcibt zu werden.Munter und voll derber Witze im Umgang, war er eben so gut gelauntmitten im Kugelregen; kein Stratege, aber kühn und entschlossen in sei-