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II. 14. Die kais. Armee vor dem Ansmcirsch nach Ungarn.
Geschütze, für die Munitions-Wagen und Brücken-Eguipagen, für dieOfficicre vom Hauptmann abwärts. Es wurden 6000 Pferde angekauft,es gingen Befehle nach Prag, nach Grätz, nach Linz, alles entbehrlichean Batterie-Bespannungen per Eisenbahn oder Dampfer zur Armee zusenden. Die Bedienungsmannschaft der Geschütze und des Fuhrwesenszeigte große Lücken. Die letztere bestand zu einem großen Theile aus Re-crnten: Mann und Pferd mußten erst abgerichtet werden. Für die Ar-tillerie wurden geeignete Leute aus der Infanterie genommen, die einigeUebnng im Bedienen der Geschütze hatten oder erhielten. Das Geschütz-Wesen überhaupt war zu schwach; das Artillerie-Hauptzeugamt mußteüber Hals und Kopf Kanonen von schwerem Calibre bereit stellen. Dazukam nun aber der Bedarf auf allen andern Punkten des Kriegsschau-platzes. Der Errichtung neuer Gränz-Bataillons in Kroatien und Sla-vonicn die mit nicht weniger als allem neu zu versehen waren wurdebereits gedacht; es sollte auch Landsturm anfgeboten werden, denn alleswas ausgerüstet war und reglemcntsmäßigc Waffen hatte war außerhalbdes Landes, in Italien oder vor Wien. Der Banns machte eine Vor-stellung nach der andern über den dringenden Bedarf an Munition undvorzüglich Gewehren, er verlangte 30000 Stück; bis zum 1. Decemberwaren vom Hauptzeugamt 10000 nach Syrmien geschickt und wurde mitder Absendung von weitern 15000 begonnen. Auch Nngent, der vonSüd-Steiermark aus operiren sollte und dem der Vertheidigungsznstandder Drau-Save-Gebiete nicht gleichgiltig sein konnte, hatte allerhandBeschwerden, wies ans die bedrohte Gegend um Essegg, klagte übermangelhafte Bewaffnung des kroatischen Aufgebotes, verlangte Artillerie-Mannschaft und Bespannung für Brod, für Gradiska, für Kroatienüberhaupt, wollte die kleine Veste von Kopreinitz im Kreuzer Gebiete inStand gesetzt wissen n. dgl. Aus dem Banat riefen gar fünf zugleichvon denen cs einer wichtiger hatte als der andere: Oberst Mayerhoferin Belgrad bat um Zusendung von Officicren für die ncu-organisirtcuTruppen, um Cavallcrie, um Munition und Waffen, vorzüglich aber umArtillerie; Suplikac in Pancova desgleichen; Rnkavina in Temesvcireben so; Rajacic der Kriegsleiter im geistlichen Gewände schilderte ansKarlovic den dringenden Bedarf an Geschützen, besonders Raketen, anReitern und Pferden, an Montur und Rüstzeug aller Art; und damitauch der Präses der serbischen National-Vcrsammlung nicht zurückbleibe,wandte sich Stratimirovic an den Banns damit dieser die Bitte um Un-